Der zweite Krimi nach «Die Chemie des Todes». David Hunter soll einen Leichenfund auf der kleinen Insel Runa untersuchen. Ein Mensch ist verbrannt worden - langsam, bei niedrieger Temperatur. Er ist verbrannt wie eine Kerze, am Ende blieben Hand und Füsse unversehrt. David Hunter soll feststellen, ob es sich überhaupt um Mord handelt. Die Geschichte wird dann sehr schnell sehr spannend, an einigen Stellen aber auch durchschaubar: wer den Vorgängerband gelesen hat, der weiss, dass es Tote gibt und zwar reichlich, wenn Beckett die Ich-Form der Erzählung verlässt. Auch ist die Geschichte diesmal noch mehr auf eine Verfilmung zugeschnitten.
Am Ende des Buches hat Beckett fast alle Personen in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen und es hat eine Menge verbrannter Leichen gegeben. Wer dann der Mörder ist sei hier nicht verraten - aber auch hier greift Beckett auf ein Element des Vorgängers zurück. Ich hoffe, dass er dies beim nächsten David Hunter Krimi nicht macht, denn sonst wirkt es zu durchschaubar. Und einen nächsten Band gibt es, denn das Buch endet mit einem Cliffhanger.
Empfehlenswert? Ja. Die Geschichte ist unterhaltsam, auch wenn Beckett mir zuviel Muster aus «Die Chemie des Todes» übernommen hat. Dadurch wird das Bild etwas getrübt und die Story durchschaubarer.
ISBN-13: 978-3805208123
Jetzt ist es soweit! Ich habe Mann so weit in meine Abhängigkeit gebracht, dass er nicht mehr in der Lage ist, die linke Tür seines Kleiderschrankes zu öffnen, um gebügelte T-Shirts aus dem Schrank zu nehmen.
Gebügelte und gefaltete Shirts liegen auf der rechten Seite des Schrankes. Da waren keine mehr, weil auch ich etwas anderes zu tun habe, als mich um die Hausarbeit zu kümmern oder zu bügeln.
Hoch lebe die Gleichberechtigung im Haushalt!
Es begann vor 22 Jahren. Ich hatte meine Eltern weich gekocht. Nach monatenlangen quengeln und sparen hatte ich ihn, einen C64. Nach zweimaligen umtauschen, die Dinger waren sehr unzuverlässig, und mit Datasette. Später folgte ein 1451 Floppydisk. Ich spielte was das Zeug hielt. 6 Monate lang. Die Zahl war berechnet und Spiele zwar spannend aber der Reiz des Neuen schnell verflogen. Anstatt mich auf die ewig währende Jagd nach immer neuen Spielekicks zu machen, wollte ich wissen wie Spiele funktionieren. Erste Experimente mit BASIC waren - ernüchternd. Eine 64er Sonderausgabe Maschinensprache viel mir in die Hände und das Unglück nahm seinen Lauf.
Ich wurde tatsächlich süchtig. Süchtig danach zu programmieren, immer neue Dinge aus der Kiste zu quetschen. Rasterzeileninterrupts waren mein liebstes Spielzeug. Mein erstes selbst geschriebenes Spiel hingegen: ein Debakel. Zuversichtlich hatte ich es ans 64er Magazin zum abdrucken geschickt. Als Antwort bekam ich ein «was soll der Scheiss, wollen Sie uns verarschen?» Immerhin, ich wurde gesiezt ![]()
Ich liess mich nicht unterkriegen. Selbstmotivation ist noch heute eine grosse Stärke. Ich begann ein neues Spiel. «Drugs» und für einen kleinen Jungen aus der Provinz ganz ordentlich. Horizontales Scrolling, 16 Level, 512 Zeichen lang, höllenschwer mit einem scheiss Sound. Ein Spiel wie ich es heute noch am liebsten spiele: ballern, den Reflex über die Gedanken gewinnen lassen, Risiken eingehen. Das ganze hart mit Mnemonics und dem SMON in den Speicher geprügelt. Den Zeichensatz per Hand erstellt, die Sprites immerhin mit dem GameMaker von Activison (lag da so rum). Es war meine erste verkaufte Software.
Heute baue ich eine Software für die semantische Suche. Das Projekt umfasst über 200 Unterprojekte, 509.747 reine Codezeilen (zum Vergleich Java 6 mit der gleichen Messmethode: 513.021) in über 4.713 Java-Klassen. Immer mit dem Risiko des Scheiterns - so what, it's Software!
Deswegen regt mich eine solche Scheisse auf. Klar können Computer und Spiele süchtig machen. Aber das Thema ist weder neu noch originell. Nur weil die Games Convention (GC) ist komen die Ratten jetzt wieder aus den Löchern. Nur weil die Games Convention ist haben wir sie wieder, diese strunzdämliche Killerspieldebatte.
Verdammt, der SPAM der GEZ der letzten Jahre war gar keine GEZ-Brief sondern ein Schreiben, mit dessen Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird
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Was regt sich alle Welt (dreist Bild-Vereinnahmung übernommen) bloss so über den Schiessbefehl an der innerdeutschen Grenze auf? Natürlich hat es eine solchen gegeben. Oder glaubt tatsächlich jemand, die Grenzsoldaten hätten Republikflüchtlinge mit Wattebäuschen aufhalten können?
Erst kommt das Abnehmen, dann die Demenz.
Gewichtsverlust kann einen Verfall des Gehirns ankündigen - aber nur bei Frauen
Sex und I.Q.
Intelligente Mathematikerinnen sind eher Jungfrauen als durchschnittlich intelligente Künstlerinnen
Eben an einer Windows-Möhre arbeiten müssen. Körperliche Schmerzen genossen.
Über die ersten Entwicklungen für eine Ministeriums für Wahrheit klärt uns heute Don Dahlmann auf. Es geht um Animösen und Spitznamen.
Gestern haben wir uns kurzfristig entschieden nach Potsdam in den Schlosspark Sanssouci zu fahren. Ins Schloss wollten wir bewusst nicht. Das Wetter war ganz in Ordnung. Nicht zu warm, etwas bewölkt und am Ende begann es leider zu nieseln.
Wir waren das erste Mal in Potsdam. Am Bahnhof sind wir in die Linie 695 gestiegen. Der Busfahrer war sehr freundlich, hilfsbereit und gab uns jede Menge Tipps. Zum Beispiel, dass wir bis zur Haltestelle Neues Palais mitfahren sollten, wenn wir nicht das Schloss besichtigen wollen. Von dort dann durch den Park am Schloss Charlottenhof und dem Römischen Bad zur Orangerie. Er sagte uns wie viele Kilometer wir zu laufen haben und wies während der Fahrt immer wieder darauf hin, wo der Bus sich gerade befand und wie man von der Haltestelle weiter kommt. Hut ab, der Kollege auf der Rückfahrt war das genaue Gegenteil.
Der Schlosspark von Potsdam hat uns ein wenig an Cordoba erinnert. Zwei Schritte abseits der üblichen Touristenwege ist Stille. Wenige Menschen die sich dorthin verirren. Und trotzdem begegnete uns im Rosengarten bei Schloss Charlottenhof mein Arbeitskollege Thomas Meyer.
Als wir zur Orangerie kamen begann es leider zu nieseln. Trotzdem haben wir jeweils 2 Euro gezahlt, um auf das Gebäude zu klettern. Für einen 2 Meter Menschen wie mich nicht gerade einfach. Das letzte Stück ist eine schmale, niedrige Wendeltreppe. Bei besserem Wetter ist die Sicht sicherlich grandios.
Eine zentrale Datei für die Steuerangelegenheiten der abhängig Beschäftigten ist an sich schon problematisch. Schnell werden neue Begehrlichkeiten aufkommen. Die Vorratsdatenspeicherung mit dem geplanten Auskunftsrecht für Urheberrechtsverwerter und die Verwendung der Mautdaten für die Aufklärung von Straftaten sind hier ein negatives Beispiel. Insofern ist eine solche Datei grundsätzlich abzulehnen.
Was aber gar nicht geht: die Erfassung der Religionszugehörigkeit im Land des Holocaust in einer zentralen staatlichen Datei. Dies zeigt, dass die Verantwortlichen 62 Jahre nach dem Ende des Faschismus in Deutschland nichts, aber auch gar nichts aus der Geschichte gelernt haben. Ein solches Datum in einer solchen Datei ist eine Frage zwischen Leben und Massenvernichtung.
Wenn zwei Web 2.0 Dienste kombiniert werden (Neudeutsch wohl gemashupt) muss dann addiert, multipliziert oder exponiert werden?
Weil der Chinese plötzlich einen Milch Hieper bekommt? Wer glaubt denn sowas? Egal, der Chinese ist zur Zeit sowieso an allem Schuld. Vorgestern Stahl, gestern Kupfer, da geht Milch dann eben auch. Angeblich knallen chinesische Mütter ihrem 1-Kind-Sprössling Milchpulver rein, damit er gross und stark wird. Bei einer 93%igen Laktoseintolleranz der Bevölkerung? Und das sie in China keinen Käse essen habe ich mal irgendwo in Bergius oder Clavell gelesen. Die haben wenigstens noch recherchiert.
Denkverbote sind Scheisse und funktionieren auch nicht. Eher funktionieren Aussprechverbote - hört sich nur nicht so gut an, ist Zensur, Scheisse und findet angeblich nicht statt. Die Forderung nach einem Verbot von Denkverboten ist also typisches Politikneusprech - eine klassische Nullforderung.
Und dann gibt es da noch Christian Schmidt von der CSU. Der ist zur Zeit Grussaugust Parlamentarischer Staatssekretär im Kriegsministerium. Christian Schmidt gelingt es in einer längeren Mail Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Persönlich halte ich dies für nicht sehr schwer. Christian Schmidt begründet die Forderung nach der Online-Razzia (Online-Durchsuchung ist auch so ein Politikneusprechding) indem er Dinge, die im Netz sowieso zu finden sind, auf den Festplatten von 800.000 Einwohner Deutschland noch einmal finden will (99% aller Menschen in Deutschland werden davon nie betroffen sein
). Was denn nun?
Und dann gibt es da sicherlich noch Politiker, die ein Denkverbot Sprechverbot inakzeptabel finden, Bombenbauanleitungen im Internet dagegen verbieten wollen und eine Verschärfung des Waffengesetztes wiederum strikt ablehnen würden. Zensur wie es gerade passt, auch Willkür genannt.
Frisch gebläht ist halb gewonnen!
gnicker, gnicker, kicher, kicher......ha, ha, ha............
Konfigurationsmanagement liesst sich langweilig, ist es aber nicht. Wer die unterschiedlichsten Apache Commons Bibliotheken in seinen Projekten einsetzt wird mir nicht wiedersprechen. In unserem Produkt bei semgine verwenden wir weit über 100 Fremdbibliotheken für unsere über 100 eigenen Bibliotheksartefakte. Deren Abhängigkeiten werden in Java Projekten über Maven 1 und Maven 2 POMs verwaltet. Die Fremdbibliotheken sind alle auf unterschiedlichen Versionsständen, kreuz und quer referenziert. Ein chaotische Gemengelage unterschiedlichster Versionen der selben Bibliothek in einem Projekt entsteht.
In den letzten beiden Tagen habe ich für unser Web-Projekt die MyFaces Bibliothek auf den neuesten Stand gebracht. Ebenfalls wurde die neueste Version von Commons Configuration in unser Firmenrepositorie aufgenommen. Alleine für lesen und bewerten der Releasenotes und auflösen der Abhängigkeiten habe ich 12 Stunden benötigt. Nach bestem Wissen müsste jetzt alles passen. Trotzdem bleibt ein unschönes Gefühl zurück, wenn man die definierten Abhängigkeiten der Entwickler einer Fremdbibliothek umdefinieren. Das ist einer der Gründe, warum ich bei der Aufnahme von immer mehr unbedingt benötigter Bibliotheken sehr konservativ bin. Ein Wechsel auf höhere Versionen muss zwingend notwendig sein.
Ich bin gespannt, ob JSR 277 in Java 7 (Dolphin) hilft die JAR-Hölle etwas zu entspannen.
Frank hat vor ein paar Wochen aus dem Nähkästchen geplaudert. Über meine Probleme kann da sicherlich nur gelächelt werden.
Die Aufrüstung des Nahen-Ostens durch die USA bringt keinen Frieden? So einen Blödsinn habe ich lange nicht mehr gehört. Natürlich bringt die Aufrüstung Frieden. Satt mit Dividenden vollgestopfte Shareholder amerikanischer Rüstungskonzerne sind sehr friedlich.
Ja, CO₂ ist schlimm. Sehr schlimm für das Klima. Wir atmen es jeden Tag. Holland wird deswegen vielleicht irgendwann verschwinden - Goslar Tiefseehafen.
Am Sonntag im Fernsehen und heute auch im Radio eine Meldung über die ausufernden Waldbrände im Süden Europas. Kommentiert mit dem Satz «und setzen den Klimakiller CO₂ frei». Das stimmt. Aber ist es auch schlimm, ihr Flachpfeifen? Ist es schlimm, dass nachwachsende Rohstoffe - wie Bäume es nun mal sind - beim brennen CO₂ freisetzen, welches sie erst kurz vorher* gebunden haben? Was soll eine solche nebensächliche, verwirrende Information? Stimmung machen? Irgendwie das Weltklima in den Nachrichten unter bringen? Zeigen, dass der Redakteur übergreifend nicht denken kann?
* Was sind schon 50 Jahre Pinienleben neben ein paar Millionen Jahren alter fossiler Brennstoffe?
Das OpenOffice Team scheint einen nativen PDF-Importer zu planen. Die PDFs sollen dann auch noch editierbar sein. Wer sich einmal intensiver mit PDF beschäftigt hat weiss: eine echte Herausforderung. PDF ist kein Dokumentenformat welches sich zum editieren eignet. PDF basiert auf einer Vektorbeschreibung von Seiten. In der Beschreibung kann jedes Zeichen eigentständig plaziert werden. Konkret bedeutet dies, dass Wort oder Buchstaben in wilder Reihenfolge im Dokument stehen können - es ist Aufgabe der Layout-Software diese richtig auf dem Ausgabemedium darzustellen. Ein so dargestelltes Buch korrekt dargestellt zu importieren ist eine echte Herausforderung.
Nachtrag: Es wird mehr verraten. Und sie können offensichtlich auch nicht zaubern ![]()

![Hütchenspiel [UMGEDREHTE EISTÜTE AUF BÜRGERSTEIGPFLASTER, LANGSAM ZERSCHMELZEND]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/huetchenspiel.small.jpg)
![Sascha vor Neuem Palais [GABI VOR DEM NEUEN PALAIS IM SCHLOSSPARK SANSSOUCI - AUFGENOMMEN VON EINEM DER BEIDEN UNIVERSTÄTSGEBÄUDE GEGENÜBER DEM NEUE PALAIS]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/schlosspark%20sanssouci%20-%20neues%20palais%20(2).th.jpg)
![Gabi vor Neuem Palais [GABI VOR DEM NEUEN PALAIS IM SCHLOSSPARK SANSSOUCI - AUFGENOMMEN VON EINEM DER BEIDEN UNIVERSTÄTSGEBÄUDE GEGENÜBER DEM NEUE PALAIS]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/schlosspark%20sanssouci%20-%20neues%20palais%20(1).th.jpg)
![Weinreben im Schloss Charlottenhof [GABI IN WEIN-REBEN]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/schlosspark%20sanssouci%20-%20rosengarten%20schloss%20charlottenhof%20(3).th.jpg)
![Rosenblüte [ROSENBLÜTE]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/schlosspark%20sanssouci%20-%20rosengarten%20schloss%20charlottenhof%20(4).th.jpg)
![Blüte [BLUMENBLÜTE VOR ZAUN]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/schlosspark%20sanssouci%20-%20rosengarten%20schloss%20charlottenhof%20(1).th.jpg)
![Rosenblüte [ROSENBLÜTE]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/schlosspark%20sanssouci%20-%20rosengarten%20schloss%20charlottenhof%20(2).th.jpg)
![Teich mit Blumen [REICH MIT DEKORATIVEN BLUMENSTÄNDER]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/schlosspark%20sanssouci%20-%20roemisches%20bad%20(2).th.jpg)
![Wasserspiel [WASSERSPIEL IN FORM EINES PLATTFISCHES, DER IN EINE MUSCHEL WASSER SPEIT]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/schlosspark%20sanssouci%20-%20roemisches%20bad%20(1).th.jpg)
![Blick von der ORangerie [BLICK VON DER ORANGERIE IN DEN PARK SANSSOUCI BEI LEICHTEM SPRÜHREGEN. SCHLECHTE SICHT IN DIE FERNE]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/schlosspark%20sanssouci%20-%20orangerie.th.jpg)
![Blick zum Prenzlauer Berg am 2007-05-25 [ROTER HIMMEL MIT BÄUMEN IM SCHATTENRISS UND DEN LICHTERN DES STRASSENVERKEHRS]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/himmel%20ueber%20berlin%20(1).th.jpg)
![Sonnenstrahlen am 2007-08-07 [SONNENSTRAHLEN ÜBER WOLKENFORMATION VOR HÄUSERN IM SCHATTENRISS]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/himmel%20ueber%20berlin%20(2).th.jpg)
![Wolken [WOLKENFORMATION IM SONNENUNTERGANG VOR BÄUMEN IM SCHATTENRISS]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/himmel%20ueber%20berlin%20(3).th.jpg)
![Finn und Sascha [FINN AMBROSI UND SASCHA KOHLMANN]](http://www.speexx.de/blog/images/2007/08/finn%20ambrosi%20und%20sascha%20kohlmann.20070805.small.jpg)