Gabi und Sascha
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So schlecht kann es Deutschland nicht gehen. Zumindest nicht am nördlichsten Zipfel von Friedrichshain. Seit gestern lag ein 1 Cent Stück an einer Fussgängerampel Ebertystraße Ecke Kochhannstraße. Seit heute Abend nicht mehr.

Am Wochenende im Legoland am Potsdamer Platz gewesen. Die Geisterbahn ist nicht annähernd so gruselig, wie die Liste der Datenbanken, in denen wir von Staats wegen gespeichert werden können.

Mehr bei Petronella.

:-)

Hurra! Wir sind wieder mit der Außenwelt verbunden :-). Telefon funktioniert wieder.

Festnetztelefon fällt bis auf weiteres aus. Ihr erreicht uns nur mobil.

Der Typ aus der Werbung ist ja schon echt lecker. Da kommt frau wirklich in Versuchung (die Buttermilch zu kaufen) ;-).

Über die neuerliche Intitiative der CDU/CSU Bundestagsfraktion zur sogenannten inneren Sicherheit. Eine Art Nationaler Sicherheitsrat solle initialisiert werden, die Regierung schneller und eigenständiger über Krieg (Neusprech: Friedenserzwingung) entscheiden können. Ein typischer Fall für die Widervorlage - alles schon mal gehört, alles schon mal gelesen.

Was mich bei solchen Initativen wundert ist die öffentlich zur Schau gestellte politische Impotenz der beteiligten Parlamentarier. Als haben CDU/CSU aus dem Debakel um das Ermächtigungsgesetz nichts gelernt, wollen sich deren Parlamentarier selbst kastrieren. Selbst ein «Macht mal, wir schauen später nach, ob wir euch zurück pfeifen.» ist unsinnig. Am Beispiel des hochgelobten US-Systems ist zu beobachten, dass der Beginn eines Krieges einfach ist. Ihn zu beenden ist schwierig.

Aus den Reihen der Exekutive können solche Überlegungen durchaus akzeptiert werden. Deren Mitglieder wollen halt mehr Macht. Aus der Mitte des Parlamentes ist eine solche Initiative eine schlichte Bankrotterklärung und grenzt an Arbeitsverweigerung.

Für die Chronik

[STRASSENSCHILDER AN DER KREUZUNG RUDI-DUTSCHKE-STRAßE / AXEL-SPRINGER-STRAßE IN BERLIN KREUZBERG NACH UMBENENNUNG DER EHEMALIGEN KOCHSTRAßE AM 2008-05-01]
Kreuzberg - Berlin

 

ε·ο·s logo A core architecture pattern of the εοs-toolkit is exchangeability of the main services. Many interfaces and classes are supported thru or by the factory design pattern. The constructed service also embeds such services. At this time of writing 13 services are defined. Additionally 10 parameters are configurable.

The embeded use of services makes the configuration very flexible. But it makes the configuration also complex to see through what's possible. First idea for a solution is to describe the possible configuration and paramter in the javadoc. I think this is a bad pattern. The javadoc description is not machine readable. The second and most common solution (my observation) is a description in an external descriptor - like an XML application. An XML application is machine readable but I think it's also not a well designed solution. The external descriptor may get out of sync with the implementation - the developer may forget to update the external resource of the service or configurable artefact.

For the eos-toolkit I'll try out a solution with metadata annotations in the concrete Java code artifact. A factory may annotated with a Factory annotation. A required parameter must be the name of the configuration key to store the classname of the implementation. An optional element may the name of the default implementation. Another annotation-type will describe the internally used services and possible configurations with there default value.

This solution is simple machine readable thru Javas reflection API and closed to the original artifact. Errors thru forgotten documenation may be fewer.


Why not use a dependency injection framework?

In my opinion Googles Guice and other dependency injection frameworks are not designed for fast recombination and configuration. But fast reconfiguration and recombination is one of the main opportunities in search engine solutions on semi- or unstructured data.

[FASSADE CURRY 66] Curry 66 in der Grünberger Straße in Berlin Friedrichshain haben wir an einem Sonntag nach einem Flohmarktbesuch verköstigt. Wir hatten eine Wurst mit Darm, dazu Pommes mit Majonaise. Die Wurst kam aus der Fettpfanne und wurde nicht gehäckselt, sondern normal mit einem Messer geschnitten. Der Kunde muss wählen ob er ausser Haus essen möchte oder im Laden. Ausser Haus wird die Wurst auf schnöden Papptellern zubereitet. Im Laden in nett anzuschauenden Steingut-Schalen.

Als wir bestellt haben war der Laden gerappelt voll und die Kundschaft an der Theke stand Schlange. Noch nicht ganz so schlimm wie beim den überbewerteten Curry 36 oder Konnopke's Imbiß. Trotzdem waren die beiden Männer hinter dem Tresen merkbar überfordert.

Die subjektive Wertung

Die Wurst und die Sosse sind gehobene Langeweile. Vielleicht ist bei 1,20€ für die Wurst nicht mehr zu erwarten. Meiner Meinung nach liegt das Hauptproblem darin, dass der Curry irgendwie nur zu erahnen war. Auch die Pommes waren langweilig und pappig.

Fazit

Für 1,20€ kann nicht mehr erwartet werden. Vielleicht ist das Problem von Curry 66 einfach der Preis. In der Umgebung existieren durchaus Imbisse, die teurer sind. Zu denen gehen wir beim nächsten mal wieder.

Weiteres

Koordinaten  N52°30'41.44" O13°27'29.34"

Codewort Currywurst

Trauer ist etwas merkwürdiges. Als das Telefon klingelte und ich die Nummer meiner Eltern erkannte, war die Welt noch in Ordnung. Sekunden später ist sie aus den Fugen geraten.

«Moin, was gibts? Ist was passiert?» Meine Eltern rufen sogut wie nie mit dem Handy an. Ich dachte, dass sie etwas für Würmelienchen entdeckt hätten.
«Es ist etwas schlimmes passiert» hörte ich meinen Vater sagen, «die Mama ist gerade gestorben.»

Das Hirn registrierte die Worte. Es registrierte die Bedeutung und wollte sie nicht wahr haben. Die bedeutungslose Rückfrage, ob es ein Scherz sei – ein dummer Strohhalm – das ist nicht das Niveau meines Vaters.

Jetzt beginnt der Verstand zu rasen. Die Erkenntnis der Wahrheit ist angekommen. Gestern noch telefoniert, keine Anzeichen für irgend ein Problem und dann bleibt einfach so das Herz stehen. Von einer Sekunde auf die andere ist das Leben vorbei. Das Bewusstsein eines Menschen, seine Erinnerung, sein Lachen — einfach vorbei. Das ist sehr schwer zu begreifen. So müssen Religionen entstanden sein.

Bisher war der Tod für mich nur einmal schlimm. Bei meinen Grosseltern hat er sich entweder lange angekündigt oder ich war noch zu klein, ihn wirklich zu begreifen. Diesmal war es anders. Plötzlich und unerwartet mit 66 Jahren, einer der wichtigsten Menschen meines Lebens - mit Sicherheit der Prägenste. Erstaunlich war die erste Trauerphase. Wir sind noch am selben Abend zu meinem Vater gefahren. Im Haus meiner Kindheit herrschte Leere trotz aller anwesenden Personen. Jeden Augenblick dachte ich, dass sie gleich um die Ecke kommt – alles nur ein böser Traum. Natürlich kommt sie nicht um die Ecke.

Meine tiefe Trauer hat 5 Tage gedauert. Von der Nachricht bis zu dem Moment, als sich nach der Trauerfeier die Tür hinter ihrem Sarg schloss. Trauerfeiern halte ich seitdem für wichtig. Sie haben tatsächlich etwas befreiendes. Auch wenn es schrecklich banal klingt: das Leben geht weiter. Mit all seiner Banalität – auch in diesem Blog.