Alexanderplatz
«You speak english?»
«Verpiss dich!»
«Selber!»
Scheibenkleister, erst drei Tage frei und schon so. Ich habe einfach gar keine Geduld.
U8
«Die Deutschen haben den Sieg nisch verdient.»
«Quatsch»
«Eh, das stimmt doch gar nisch. Die Türken warn viel besser.»
«Nope.»
«Ey, isch steck dir gleisch deine Tröte in den Arsch.»
Trööööööööt… Türkische Spassbremse.
Alexanderplatz
Einige noch grössere Idioten dachten nach dem EndSieg gleich, sie seien die Herrenrasse.
Aber nur im besaufen, ihr geistigen Fussabtreter.
Der Grund: US-Botschaft warnt
Manchmal beschleicht mich das leise Gefühl: die Yanks haben einen an der Waffel. Ne riesengrosse Angstneurosen-Klatsche.
Haben uns überlegt heute Mittag Döner zu essen. Morgen könnte ein komisches Gefühl in der Magengegend auftreten – vor dem Verzehr – hier, zwischen Kottbusser Tor und Hermannplatz.
Sind dann doch zum Italiener. Herzlich gelacht.
Morgen: Frikandel. Noch herzlicher lachen ![]()
%#§(*+& Apple hat es bis heute nicht schafft, für das nicht ganz billige 17" MacBook pro eine Java 6 Unterstützung zu liefern. Deswegen gerade Virtual Box herunter geladen. Dann OpenSolaris (2008.05). Beides zusammen gekocht. Eclipse und Subversion Client installiert. Einfacher geht es kaum. Leider nur 1024×768 Pixel – es gibt schlimmeres.
Zur Selbstkasteiung IE 6 installiert.
Ich kann diese ganzen Gradienten verseuchten scheiss Web 2.0 Web-Sites nicht mehr sehen. Dieser ganz fluffige Bockmist kotzt mich visuell inzwischen sowas von an, dass ich den Bildschirm fressen könnte. Haben all die verfluchten Designer da draussen denn überhaupt keine Ideen?
Ich stell mir das so vor:
„Du ich habe da ne Idee für nen Web 2.0 Portal."
„Was'n?"
„Twitter auf Deutsch!"
„Aaaaaaaaaalt."
„Ja ich weiss. Aber dieses Copycan nur für schwule Pygmäen in Patagonien. Klar umrissene Zielgruppe."
„Krass. Da können wir dann ohne Streuverluste für Smart werben. Ich kenn da ne Tanja-Anja bei Koffmichs."
„Das Beta Icon habe ich auch schon fertig. Lila-Pinker Gradientenverlauf mit einem fluffigen Spline."
„Cool, das hat noch keiner. Damit setzen wir Massstäbe!"
„Eben. Sie werden uns dafür lieben. Morgen stelle ich es auf der deGUT vor. Sie werden uns zuscheissen mit VC."
Nun ist es vollbracht! Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, die mich auf meinem lange, steinigen Weg durch alle Höhen und Tiefen begleitet haben: Familie, Freunde, Bekannte…
Vor allem möchte ich meinem Knuddelbären danken! Für die Fürsorge, Unterstützung und Verständnis, die du mir immer gegeben hast.
Tempus fugit, Amor manet.
Der Film ist eine grandios komponierte Dreiecksgeschichte um Ehre unter Auftragskillern. Nicht abgedroschen im Plott; nicht in nullachtfünfzehn Kullissen, sondern im alterwürdigen Brügge. Colin Farrell, Brendan Gleeson und Ralph Fiennes (in seiner abstossensten Rolle) zeigen ihr ganzes können. Besonders Colin Farrell gelingt der Spagat zwischen verletzlich, naiven Jungen und höchst aggressiven Mörder.
Für Frau ein wenig zuviel Blut und fehlende Köpfe. Trotzdem: phänomenal.
So habe ich es einmal gelernt.
In der Agenda hatte ich mir für das nächste Jahr vorgenommen: Hotte Köhler als Bundespräsidenten ablösen
Das Grundgesetz sieht in Artikel 54 vor: Wählbar ist jeder Deutsche, der das zum Bundestage besitzt und das vierzigste Lebensjahr vollendet hat.
. So einfach ist es in Deutschland natürlich nicht. Im Grundgesetz gibt es perfide Absätze die immer gleich heissen: Das Nähere regelt ein Bundesgesetz
.
Für die Wahl des Bundespräsidenten ist dies das BPräsWahlG. In § 9 heisst es: Wahlvorschläge für die Wahl des Bundespräsidenten kann jedes Mitglied der Bundesversammlung beim Präsidenten des Bundestages schriftlich einreichen
. Kurz: es kann zwar jeder Bürger gewählt werden, es kann aber nicht jeder Bürger antreten. Meiner Meinung nach pervertiert das Bundesgesetz den Wortlaut des Grundgesetzes.
Die Wohnungssuche nächstes Jahr gestaltet sich also schwieriger als erwartet. Das lustvolle beschädigen des höchsten Amtes der Republik wird schwieriger gemacht. Es bleibt einer einer abgeschottete Polit-Clique überlassen, die meint, ihnen gehöre die Republik sowieso. Und nicht dem Souverän Pöbel.
Im Sprachgebrauch der Berichterstattung zum Referendum der Iren über den Vertrag von Lissabon wird oft vom scheitern des Referendums
gesprochen. Dieser Sprachgebrauch ist irreführend. Ein Referendum kann nicht scheitern. Ein Referendum kann nur ein Ergebnis bringen.
Ich kenne einen Freund. Der hat einen Bekannten. Der sich mit einer Frau triff. Deren Friseur gesagt hat. Mehr…
Wenn die Welt ein Spiegel unser selbst ist, kann sie ja nicht schlecht sein
W. war diesen Monat bei Angie? Keine Demonstrationen? Weder pro noch contra? Höchststrafe!
Jean-Claude Juncker (hatte ich schon mal) hat den Iren gestern bescheinigt, sie seien zu blöde. Weil sie das schöne Vertragswerk von Lissabon abgelehnt haben. Auf die Frage des ZDF Heute Journal Moderators, ob die Iren einen Fehler gemacht haben, antwortete er mit einem einfachen «Ja». Klassische Wählerbeschimpfung, die sicherlich viel Freude macht. Das Wesen der Demokratie wird allerdings pervertiert: Der Souverän hat immer Recht. Der Souverän kann nicht falsch entscheiden. Das ist der Kern der Idee. Ansonsten würde je Wahl unsinnig sein.
Der Souverän kann und darf sich zu jeder Frage ein Urteil bilden. In der deutschen Demokratie muss er sich sogar viel abstraktere und komplexere Urteile als in z.B. der Schweiz bilden. In der Schweiz mit ihren starken plebiszitären Elementen, kann der Wähler von Situation zu Situation entscheiden. In der deutschen Demokratie hingegen muss er 4 Jahre im Voraus denken und planen. Dies erfordert mehr Wissen und Planung als die gewählte Politik dem Wähler zutraut. Paradox?
Eine gute Verfassung braucht 15, vielleicht 20 kurze, klare Artikel. Der «Vertrag von Lissabon» hat über 300 Seiten und 358 Artikel - seitenlange, kaum zu verstehende Artikel. Einen solchen Vertrag würde ich auch ablehnen. Aber ich darf nicht, weil demokratische Kastraten denken, ich sei zu blöde.
Respekt über diese Erkenntnis. Aber eigentlich auch kein wirkliches Geheimnis. Wiederverwendbarkeit ist schon immer der Bastard der IT. Ungeliebt und teuer, wenn er wirklich umgesetzt werden soll. Die meisten Services erledigen eine hochspezialisierte Aufgabe. Bei zunehmend knappen Budgets in den Entwicklungsabteilungen ist es kaum möglich den Aufwand zu betreiben wieder verwendbar zu entwickeln. Wiederverwendung ist in erster Linie eine Investition, die sich erst in der Zukunft zu Einsparungen führt. Bei kurz bemessenen Budget-Planungen macht es aber kaum Sinn weiter als 6-12 Monate in die Zukunft zu schauen. Zum einen, weil es sich meistens von den Anforderungen her nicht lohnt. Zum anderen, weil dies bedeuten würde, dass das Budget der Abteilung beim nächsten mal niedriger ausfallen könnte - es wurde ja gespart. Deswegen macht Wiederverwendung im Grunde keinen Sinn und ist nur für Marketing-Gurus wichtig, die auf Management-Ebene ihre Ideen und Lösungen verkaufen.
The εοs-toolkit is also a playground project. With the project I'll test out some new ideas of my software mindset. The generic interfaces of Function, Predicate and Supplier should be the nucleus of a simple to use configuration language. Function itself is the core of all. The user should compose functions of functions, combined with Suppliers and Predicates (rules). A Function doesn't mean a function in the case of a functional programming language like Scala. Functional programming constructs are not first class citizen of Java (the εοs-toolkit core technology) and should it never be. But for simple workflows these three bricks are perfect.
In the last few days I'll play with ANTLR. ANTLR is an amazing project and a very simple to understand and use parser generator. With ANTLRworks there is a nice tool to support grammar development. The Maven 2 support comes with the mojo ANTLRv3 plugin which is also easy to use.
The main problem of the ANTLR development seems to me effective testing. ANTLRworks has a mighty interpreter for gramar testing. But the testvalues are not writable for reuse and/or automatic testing. To solve this problem there are two frameworks for automatic testing: gUnit and ANTLR Testing.
My experience with gUnit are funny. With ANTLRWorks interpreter the defined rules are valid. gUnit returns says: the same tests all fails. Oops… Also handling with gUnit artifacts with Maven isn't really nice. The gUnit interpreter returns nothing from its main method to check if the test fails or not fails. Only visual testing works - ugly. The transformation into JUnit also doesn't work.
ANTLR Testing looks ambivalent for me. The use for simple token testing seems easy. But the AST testing looks quite tricky cause defining the AST result for test. But the framework is more Java developer like. So I use it for token testing. For complex AST expressions I developed an own JUnit test environment. It works but I think I must invest a few more time for ANTLR grammar testing.
Bisher bin ich davon ausgegangen, dass das Parlament als Legislative ein Gesetz beschliesst. Die Regierung als Exekutive führt es aus. In den letzten Tagen bin ich eines besseren belehrt worden. Focus Online titelt: «Bundesregierung beschließt neues BKA-Gesetz» und Roland Koch verweigert Gesetze des Parlamentes wegen handwerklicher Unzulänglichkeiten
zu unterschreiben.
Sie: «Im Moment laufen wieder so viele Krokodilgeschichten im Fernsehen. Ist schon wieder Sommerloch?»
Er: «Seit die große Koalition dran ist.»
