Gabi und Sascha
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Der Film ist eine grandios kom­po­nier­te Drei­ecks­ge­schich­te um Ehre un­ter Auf­trags­killern. Nicht ab­ge­dro­schen im Plott; nicht in null­acht­fünf­zehn Kul­lis­sen, son­dern im alt­er­wür­di­gen Brügge. Colin Farrell, Brendan Gleeson und Ralph Fiennes (in seiner ab­stos­sen­sten Rol­le) zei­gen ihr gan­zes kön­nen. Be­son­ders Colin Farrell ge­lingt der Spa­gat zwi­schen ver­letz­lich, na­iven Jun­gen und höchst aggres­siven Mör­der.

Für Frau ein wenig zuviel Blut und fehlende Köpfe. Trotzdem: phänomenal.

So habe ich es einmal gelernt.

In der Agenda hatte ich mir für das nächste Jahr vorgenommen: Hotte Köhler als Bundes­präsi­denten ablösen

Das Grundgesetz sieht in Artikel 54 vor: Wählbar ist jeder Deutsche, der das ­ zum Bundes­tage besitzt und das vierzigste Lebens­jahr voll­endet hat.. So einfach ist es in Deutschland natürlich nicht. Im Grund­gesetz gibt es perfide Ab­sätze die immer gleich heissen: Das Nähere regelt ein Bundes­gesetz.

Für die Wahl des Bundespräsidenten ist dies das BPräsWahlG. In § 9 heisst es: Wahl­vor­schläge für die Wahl des Bun­des­präsi­den­ten kann je­des Mit­glied der Bun­des­ver­samm­lung beim Prä­si­den­ten des Bun­des­ta­ges schrift­lich ein­rei­chen. Kurz: es kann zwar je­der Bür­ger ge­wählt wer­den, es kann aber nicht je­der Bür­ger an­tre­ten. Mei­ner Mei­nung nach per­ver­tiert das Bun­des­ge­setz den Wort­laut des Grund­ge­set­zes.

Die Wohnungssuche nächstes Jahr gestaltet sich also schwieriger als erwartet. Das lustvolle beschädigen des höchsten Amtes der Republik wird schwieriger gemacht. Es bleibt einer einer abgeschottete Polit-Clique überlassen, die meint, ihnen gehöre die Republik sowieso. Und nicht dem Souverän Pöbel.