Gabi und Sascha
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Der Type sieht schon komisch aus. Und was der beschreibt klingt irgendwie – verdächtig: Ubuntu auf einem USB flash drive installieren? Hört sich schwer danach an, als könne so der Bundestrojaner umgangen werden. Tsts… sowas ist aber nicht nett. Wird bestimmt demnächst verboten.

Stefan Blankertz schrieb ein paar Gedanken zur Verantwortung auf.

In der IT-Indudstrie, speziell in der Softwareentwicklung, wird dieses Antipattern als architecture by committee bezeichnet. Wahlweise ersetze architecture durch design. Funktioniert sogut wie nie und ist der sichere Tod einer Software oder eines Softwareunternehmens.

Warum haben eigentlich so viele Menschen Angst Entscheidungen zu treffen und diese auch zu verantworten?


Sehr schön auch: Der Fluch der Bodenschätze.

Als Radioeins Hörer konnte ich mich bisher auf eine Sache verlassen: hat Knut Elstermann einen Film als schlecht bewertet, konnte ich sicher sein: schönes Popcorn-Kino. Als Frau mir sagte, Elstermann habe gemeint, dass Hancock 10 Minuten gut sei, habe ich mich gefreut — und wurde entäuscht.

Hancock mit Will Smith ist 10 Minuten nett und fängt dann an ziemlich öde zu werden. Das Thema, heruntergekommener Superheld, wird verspielt und kommt unter die Räder. Der Plot ist ein Mischung aus The Incredibles und Highlander mit langen, langatmigen Passagen.

Ich erwarte von einem Superheldenfilm keine voll durchdachte Logik. Ein Münchhausen-Trilemma ist bei dem Genre ganz normal. Als sich aber Charlize Therons Charakter ebenfalls als Superheldin entpuppte und sich herausstellte, dass sie und Hancock die letzten ihrer Art sind und beide ihre Superheldenfähigkeiten verlieren wenn sie sich näher kommen, sie dies weiss und trotzdem in der selben Stadt wie er lebt und nach dem Showdown er in New York lebt und mit dem Verbrechen aufräumt, sie weiterhin in Los Angeles, dann ist das genauso vermurkst wie dieser Satz. Auf dieser inneren Unlogik basiert der Film und macht ihn letztlich kaputt.

Bob Warfield definiert die Social Network Pyramide und bezeichnet die Spitze der Pyramide als Early Adaptor.

Das ca. 90% der Nutzer Lurker sind, ist keine neue Erkenntnis. Ich denke auch nicht, dass sich dies jemals ändern wird. Deswegen traue ich den meisten Social Network (aka Web 2.0) Ideen nicht. Early Adaptor wenden sich schnell einem Social Network System zu. Sie spielen damit und wenden sich schnell wieder ab, wenn ein neues Spielzeug daher kommt. Aus diesem Grund werden viele Social Networks auch niemals in die Gewinnzone kommen. Wenn der Break-Even Zeitpunkt erreicht ist, sind die meisten Kunden schon wieder weg.

Ebenfalls vor dem Hintergrund, dass in die Entwicklung eines Social Networks recht wenig Geld investiert wird, gilt die Regel: Erreiche schnell die Gewinnzone (ich postuliere einmal 18 Monate); nimm das Geld und investiere in ein neues Soziales Netzwerk.