Gabi und Sascha
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  • Vor 22 Jahren explodierte in Tschernobyl ein Atomreaktor.[ATOMKRAFT? NEIN DANKE]
  • Vor 29 Jahren kam es zur Kernschmelze in Three Mile Island.
  • Vor 39 Jahren wurde ich geboren.
  • Vor 41 Jahren begann die Einlagerung von Atommüll in Asse II.
  • Vor 59 Jahre wurde dieser Staat gegründet.
  • Vor 137 Jahren wurde der Vorgänger dieses Staates gegründet.
  • Seit ca. 1.200 Jahren entwickelt sich die Amtssprache dieses Landes.
  • Über 2.500 Jahre sind die prägenden Einflüsse unserer Kultur alt.
  • Über 3.500 Jahren ist der Diskos von Phaistos alt. Bedeutung der Zeichen: unbekannt.
  • Ca. 24.000 Jahre beträgt die Halbwertzeit von Plutoniumabfall.
  • Ca. 704.000.000 Jahren beträgt die Halbwertzeit des Urans aus Kernbrennstäben.
  • Heute: weltweit kein praktikables Konzept was mit dem strahlenden Dreck passieren soll.

Es ist wieder soweit.


Auf der Webseite des "BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein in Freiburg" findet man noch mehr interessante Beiträge zum Thema. grüße thomas

Hier da gibbet interessante Beiträge zum Thema.

hmm.
nur was sind die Alternativen?
Wie bei Löwenzanh: abschalten?

Auf den Komfort will keiner verzichten, und irgendwo muss der Strom herkommen.

Alle Energieformen, die wir heute Nutzen, haben Nachteile. Irgendwas bleibt immer übrig.

Atomstrom => Atommüll
Kohle, Öl, Gas => CO2, Filter als Sondermüll.
Solarenergie => Sondermüll bei der Herstellung
Wind => Geräschemmissionen, Licht/Schattenspiele, die für einige Anwohner _wirklich_ nervig sein können.
Welchen Einfluss große Windparks auf das Ökosystem Meer und Vogelzug haben weiss auch noch keiner :(

Und das "CO2-Freie" Kohlekrafwerk finde ich mächtige verarsche. Was ist besser: Verflüssigtes CO2 unter hohem Druck in den Boden pumpen, und hoffen niemand bohrt das jemals an oder es gibt keinen kleinen Riss im Fels?

Die sagen ja selbt, sie retten sich damit nur über die nächsten x Jahre - und bis dahin hätte man ja eine Idee, was man mit dem CO2 machen kann. [Quelle: Interview Radio1]

zynismus an: Der Atommüll zerfällt wenigstens von alleine, von CO2 ist mir das nicht bekannt. Und der Atommüll ist wenigstens noch in Fässer verpackt und nicht lose im Gesten...(meistens jedenfalls)

Aber solange Geiz geil ist und die Steckernetzteile nur billig sein müssen und die Fernseher nebenbei laufen und die Rechner den ganzen Tag an sind, brauchen wir halt massig Strom...
Auch Biogas ist keine wirkliche Alternative, da dadurch Massentierhaltung weiter gefördert wird (also keineswegs bio ist) ... doch halt. Liegt dort der Hund begraben? Denken wir alle viel zu global, viel zu stark aggregiert? Egal was, alles wird groß gedacht! Ist es nicht sinnvoller den Weg der Eigenversorgung zu gehen? ... Da können dann die großen Konzerne einpacken?! Das lassen die niemals zu?! Sicher richtig und gleichzeitig falsch! Findige, intelligente Konzerne könnten ihr Angebot ändern. Anstelle puren Energieverkaufs den Verkauf von Dienstleistungen anbieten, z.B. Installation und Wartung von solchen Anlagen. Aber na ja, die Sache mit den Investitionskosten und den späten Gewinnzonen bereits errichteter Energieversorgezentren - das können wir doch nicht zulassen, die vielen Arbeitsplätze (Hä?!)... Warum nicht einmal den Spieß umdrehen, und sich nicht alles von der Wirtschaft diktieren lassen?! Hier geht es um weitaus mehr als finanziellen Gewinn und attraktiver Standort Deutschland.

Zuerst einmal, ich mag bei solchen Themen anonym geschriebene Kommentare gar nicht. Sich hinter einem nobody zu verstecken ist ein Armutszeugnis.

Die Antwort auf die Frage «nur was sind die Alternativen?» ist für mich eindeutig: abschalten. Was denn sonst? Eine Technologie, die nachweisslich so unsicher ist, dass sie ganze Landstriche verwüstet, wenn sie nur einmal ernsthaft ausfällt, ist nicht zu akzeptieren. Ebenso der ungesicherte Umgang mit dem Dreck aus den Höllenmaschinen.

Angeschaltet lassen ist da keine Alternative. Denn angeschaltet lassen bedeutet nur, sich nicht um die Folgen des eigenen Handelns kümmern zu müssen — Schumpeter lässt grüssen. Erst der Druck Atomkraftwerke endgültig abzuschalten führt überhaupt dazu nach ernsthaften Alternativen zu suchen. CO₂ aus Kohlekraftwerken zu verklappen ist die gleiche Lösung wie Atomschrott in Salzstollen zu verbuddeln – unsinnig. Den Standby-Verbrauch von Elektrogeräten zu drosseln? Eine von vielen kleinen Massnahmen, warum nicht? Ebenso den Einsatz von LEDs als Lichtquellen usw. Was aber bei der Wärmeerzeugung? Was beim Verkehr? Der Stein des Weisen wird nicht gefunden.

Kann Atomkraft das Klima retten?
In dieser Diskussion wird meiner Meinung nach der Begriff Klima viel zu knapp gefasst - sieht man diese Frage unter den Total-Costs-Of-Ownership braucht man eigentlich garnicht mehr anfangen über den Wiedereinstieg in die Atomkraft nachzudenken.