Eine Regel der Softwareentwicklung, die ich verinnerlicht habe: Wenn Entwickler die Möglichkeit haben etwas zu tun, dann tun sie es auch. Deswegen müssen Systeme so weit wie möglich restriktiv ausgelegt sein. Den richtigen Restriktionsgrad zu treffen ist allerdings kniffelig.
In der Wikipedia wird die boolsche Variable wie folgt beschrieben:
Boolesche Variable, benannt nach George Boole, sind Elemente einer booleschen Algebra, die immer einen von zwei Werten annehmen.
Diese – allgemeingültige Definition – hält findige Entwickler natürlich nicht davon ab, einer boolschen Variable drei mögliche Werte zu geben. Möglicht macht dies eine Eigenart des Java Typensystems. Für jeden primitiven Datentyp existiert ein Äquivalent als Klasse. So auch für den primitiven Datentyp boolean die Klasse java.lang.Boolean. Variablen die auf eine Boolean-Klasse verweisen können null sein – also nicht initialisiert. Die Boolean-Variable kann anstatt zwei Werten (true und false eines Boolean-Exemplars) drei Werte haben: ja, nein, weissnicht (die null-Referenz).
APIs, die mit derartigen Zuständen arbeiten können nur als schlampig designt bezeichnet werden. In der JBoss RichFaces Bibliothek wird genau so ein API-Design verwendet. Die Methoden-Signaturen des Interfaces org.richfaces.component.state.TreeStateAdvisor liefern Booleans mit drei dokumentieren (immerhin) Zuständen zurück. Ein sauberes API-Design hätte hier Konstanten definiert, um die Zustände zu beschreiben und nicht einen solchen Murks.
Je mehr Daten wir speichern, desto mehr Daten können und müssen wir vor dem Bürger schützen. Das bedeutet, je mehr Daten wir haben, desto mehr Datenschutz besteht. Haben wir gar keine Daten, besteht auch kein Datenschutz, da es ja keine Daten gibt, die zu schützen wären. Dieser Sachverhalt ist so einfach, dass sogar Sozialdemokraten ihn verstehen. Wir müssen also möglichst viele Daten sammeln, im Idealfall alle, um Datenmissbrauch durch Dritte vorzubeugen. Deshalb möchten wir die anfallenden Daten in einer zentralen Datenbank speichern, da die momentane Praxis ungenügend ist.
Mehr Neusprech bei Hartz4all
Als Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs unterscheide ich grob zwischen 3 Arten von Nutzern:
- Diejenigen, die sich beim Einstieg vor die jeweilige Tür stellen und diejenigen die raus wollen nicht raus lassen
- Diejenigen, die raus gehen und unmittelbar nach dem verlassen des Transportmittels stehen bleiben
- Alle anderen
Gestern hatte ich einen Fall von 2. Ein kleines zierliches Persönchen von vielleicht 50 Kilogramm Kampfgewicht. Sie hat verloren.
Das Periodensystem der Elemente durch 96 Künstler gestaltet. 118 Elemente grafisch liebevoll aufbereitet.
Bin gespannt, wann es das Bild als Poster zu kaufen gibt.
Simon hat mich in einem Blogeintrag auf Pecha Kucha aufmerksam gemacht. 20 Präsentationsslides, maximal 20 Sekunden pro Slide. Zwing einen den Kern klar und präzise zu erklären. Maximal 6 Minuten 40 Sekunden pro Vortrag schütz das Auditorium auch vor dem Einschlafen. Da bei Pecha Kucha Runden (Nights) mehrere Vorträge gehalten werden kann ein grösseres Problem in mehrere kleine zerlegt werden. Liesst sich smart, werde ich einmal ausprobieren.
Der Verwendungszweck der zentralen Steuer-ID wird durch ein Bundesgesetz definiert. Und, so vernahm ich gestern aus dem Fernsehen, sei aus diesem Grund vor Missbrauch sicher. Denn nur der Bundesgesetzgeber könne den Verwendungszweck ändern.
Seitdem Blödheit in Deutschland vor härterer Strafe schützt, berufen sich auch prominente Gesetzesproblemkandidaten auf ihr schlichtes Gemüt.
Klaus Z. (Postbote, Steuerhinterziehung): «Ich bin einfach zu blöde Geld in Liechtenstein verschwinden zu lassen. Da können sie mir doch jetzt keinen Strick draus drehen. Zumal es sich nur um Taschengeld handelt. Der Rest ist doch schon lange in Singapur.» Nachvollziehbar, Freispruch.
Martin S. (Schauspieler, fahren ohne Führerschein): «Sich zweimal wegen der selben Scheisse erwischen zu lassen. Das ist doch so saublöd, dass kann gar nicht bestraft werden.» Überzeugend, Freispruch.
George W. B. (Präsident, Kriegsverbrechen): «???» Stimmt, Freispruch.
Der nette Herr Frobenius von Sun erklärt uns Sinn und Zweck des Chip-Multithreading.
720p, 1080i oder 1080p — unsinnige HDTV Fetische.

![Ausschnitt [AUSSCHNITT AUS GESAMTBILD]](http://www.speexx.de/blog/images/2008/08/periodic table of the chemical elements art.jpg)
![Farbtupfer [DECKE MIT PAPIERLATERNE UND STUCK]](http://www.speexx.de/blog/images/2008/08/decke mit stuck und laterne.jpg)
![Oops [U-BAHNSCHILD DER BVG UND DARUNTER EIN ÄHNLICHS U-BAHNSCHILD MIT "U pss…"]](http://www.speexx.de/blog/images/2008/08/U pss...small.jpg)
![Panoptikum [GEKLEBTES GRAFFITI MIT VIELEN ÜBERWACHUNGSKAMERS UND EINEM SCHREIENDEN BABY DARUNTER]](http://www.speexx.de/blog/images/2008/08/panoptikum.small.jpg)