Waren am Wochenende in Birgte. Daniel hat mir seinen GPS-Tracker mitgegeben und ich bin das Dorf abgelaufen.
Ein Erfahrungsbericht mit dem Tracker, dem Signal, dem GPX, Fotosynchronisation mittels EXIF und JOSM folgte in den nächsten Tagen.
Er: «Der Tag an dem du mal nicht mit mir meckerst wird rot im Kalendar angestrichen.»
Sie: «Dann kannst du deine Rotstifte ja schon mal auf Ebay verticken.»
Wenn das stimmt, dann hat China die Insolvenz der USA angemeldet.
Chinese regulators have told domestic banks to stop interbank lending to U.S. financial institutions to prevent possible losses during the financial crisis…
…einfach zu schwierig_
![Space [THINK ABOUT URBAN SPACE]](http://www.speexx.de/blog/images/2008/09/think about urban space - aperture.small.jpg)
Künstler:
Martin Fowler denkt sich: Agil und SOA vertragen sich nicht. Ach, tatsächlich…
Putzfrauen Haushaltshilfen sollen voll von der Steuer absetzbar sein. Steuerberater werden auch weiterhin nicht als Haushaltshilfen annerkannt – obwohl sie die fiskalische Drecksarbeit machen.
Haushaltshilfen verdienen so wenig, dass sie keinen Steuerberater brauchen.
Volker Kauder macht auch eine Drecksarbeit. Kann er sich selbst von der Steuer absetzen?
Haushaltshilfen können sich gegenseitig absetzen – zum Beispiel nach Argentinien.
Berichteten wir schon mal, dass Cron & Lanz der Welt allerbester Pralinenpuff ist? Nein? Dann sei diese sträfliche Vernachlässigung hiermit nachgeholt.
Immer mal wieder wird mir um die Ohren gehauen: Softwareentwicklung durch GUI-Design funktioniert. Zwar ist seit einigen Jahrzehnten erwiesen: es funktioniert nicht, aber es ist bequem — bequem sich nicht um das Wesentliche kümmern zu müssen. Mit Parkinson's Law of Triviality kommt ein neuer Baustein in der Argumentationskette gegen diesen Unsinn hinzu.
Ich weiss nicht, was ich aktuell vom Krisenmanagement in den USA halten soll. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich dabei um den grössten Raubzug der Geschichte handelt.
Der Finanzkapitalismus amerikanischer Prägung ist zusammengebrochen. Soviel ist schon mal klar. Faule oder gefährliche Kredite sollen verstaatlicht werden. Die Geschichte hört sich dabei für mich so an: die finanzielle Oberschicht leiht der finanziellen Unterschicht Geld, das kaum abgesichert ist. Bei einer negativen Sparquote ist die finanzielle Mittelschicht kaum dazu in der Lage Geld zu verleihen. Die Unterschicht kann irgendwann Zinsen und Tilgung nicht mehr bedienen. Eine Schneeballsystem Namens CDS hat dies einige Jahre verschleiert. Jetzt bricht der Markt zusammen. Und der Steuerzahler soll's richten. Gemeinhin trägt die Mittelschicht den grössten Steuerbatzen. Die Unterschicht hat nix, für das sie Steuern zahlen kann. Die Oberschicht bezahlt Lobbyisten, damit sie wenig oder gar keine Steuern zahlen muss. Ergo werden die möglichen Verluste der Oberschicht an die Mittelschicht weiter gereicht.
Laut eines Artikels der FTD hat die Bankenkrise in Schweden Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts 6% des Bruttoinlandsproduktes gekostet. Die japanische Immobilienkrise 20% des BIP. Bei einem amerikanischen BIP von 14 Billionen Dollar kann der Spass also zwischen 840 Milliarden und 2,4 Billionen Dollar kosten.
Tja, Menschenleben zählen nix. Hauptsache der Gewinn stimmt! Ich könnte kotzen.
Abgesehen von der Antwort auf die Frage – nein, nicht die – sondern die: wieviele Investmentbanken gibt es in den USA gerade – Vormittags oder Nachmittags? – frage ich mich: Wo sind eigenlich die ganzen Marktliberalen hin? Wo sind sie hin, diejenigen, die jedweden Eingriff in den Markt geisseln und meiden wie der Teufel das Weihwasser? Wieso schreiben sie nicht Zeter und Mordio wegen der AIG-Rettung? Weil sonst ein Grossteil der weltweiten Versicherungswirtschaft implodiert wäre? Pensionskasse als Kollateralschäden sich in Luft aufgelöst hätten? Das kann es doch nicht sein? Der Markt hätte es doch richten müssen!
Nachdem Günther Beckstein erklärt hat, dass mann mit zwei Mass Bier intus noch sicher Auto fahren kann, legt der bayrische Ministerpräsident jetzt nach: Zwei Joints sind auch in Ordnung, wird dem Ministerpräsidenten in den Mund gelegt. Er habe seinen Europaminister Markus Söder angewiesen, dieses neue, unsinnige Vorhaben in Brüssel zu stoppen, berichten informierte Kreise.
Mal wieder was zum Spielen: JBox2D, eine Java Physik-Engine mit Processing für das Rendering.
Bizarr daran ist der IE, der sich auch als Mosaic Killer bezeichnet — obwohl er auf Mosaic basiert.
![Basiert auf NCSA Mosaic [SCREENSHOT DES IE6 (WINE/MAC) ABOUT MENUES MIT INHALT: "BASOERT AUF NCSA MOSAIC"]](http://www.speexx.de/blog/images/2008/09/ie6 based on mosaic.jpg)
Mosaic Killer
Heute vor 35 Jahren putschte sich in Chile das Militär unter Augusto Pinochet an die Macht. Freundlich unterstützt von der international agierenden Terrororganisation CIA. Mehr als 3.000 Chilenen wurden umgebracht, darunter auch der chilenische Präsidenten Salvador Allende.
Die meisten Präsentationen sind langweilig. Sie fesseln nicht das Publikum sondern schläfern es ein. Spätestens wenn das Auditorium bei der dritten Folie angekommen ist, ist Schicht im Schacht. Dabei ist die Technologie vollkommen egal — ob PowerPoint, Keynote oder Impress – wumpe. Vor ein paar Tagen bin ich auf die Technik von Pecha Kucha gestossen. Jetzt auf den Präsentationsstil, der unter dem Namen Lessig method bekannter ist. Dick Hardt von Sxip Identity hat die Methode auf der OSCON 2005 grossartig umgesetzt. Schauen, hören, staunen…
Ich kann mir vorstellen mit diesem E-Reader Fachliteratur sogar Abends im Bett zu lesen. Nicht aber mit den bisher bekannten backsteinartigen Klötzen.
Sollte der LHC tatsächlich ein erdeverschlingendes schwarzes Loch produzieren, was ist dann die Erkenntnis der Mäuse? Gleich mehrere. Zum Einen: Schwarze Löcher existieren, der Beweis ist erbracht — hat zwar niemand was von aber das ist ein nebensächliches Problem. Zweitens: das menschliche Hirn ist eine evolutionäre Fehlkonstruktion — schwacher Trost
Drittens: Politik und Finanzwirtschaft werden so weiter machen als sei nix passiert — es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Und Letztendlich: die Klimadebatte ist beendet.
IVO-SAJOSCHA KOHLMANN
Bundeszentralamt für Steuern
An der Küppe 1
53225 Bonn
Datum
08-09-09
NEUE IDENTIFIKATIONSNUMMER
Sehr geehrte Damen und Herren,
letzte Woche erhielt ich von Ihrer Behörde eine so genannte Persönliche Identifikationsnummer. Leider muss ich Ihnen auf diesem Weg mitteilen, dass diese elfstellige Nummer in keiner Weise meinen ästhetischen und zahlenmythologischen Vorstellungen entspricht. Aus diesem Grund fordere ich eine neue Nummer an.
Die neue Nummer soll mit der Zahl 42 beginnen. Einer der Dreierblocks muss dreimal die Ziffer 6 enthalten. Immerhin ist es eine Steuernummer – The Number of the Beast – Sie wissen schon. Bitte beachten Sie auch, dass die Ziffer 8 als Glückszahl nicht enthalten ist. Steuern und Glück, dass verträgt nicht. Ebenso darf die Quersumme nicht 8 sein.
Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den Anforderungen aus dem vorherigen Absatz nachzukommen, bietet sich auch die Ziffernkombination 3816547290 an. Die elfte Ziffer können Sie frei bestimmen. Bitte beachten Sie aber auch hier die 8er Regel.
Leider kann ich Ihrer Bitte, das Schreiben aufzubewahren, nicht entsprechen. Ich schicke die alte Identifikationsnummer aus diesem Grund zu meiner Entlastung zurück.
Mit herzlichen Grüßen,
Ivo-Sajoscha Kohlmann
IVO-SAJOSCHA KOHLMANN • HEIDENFELDSTRAßE 12 • 10249 BERLIN • DEUTSCHLAND
Mal sehn was passiert.
Bei Plus wurde die Weihnachtssaison eingeläutet und im Hinterhof hört jemand «Last Christmas». Jippie, endlich ![]()
Handies benötigen eine Ortserinnerung. Immer mehr der kleinen Dinger kommen mit einem GPS-Modul. Das Signal muss mit einer Erinnerungsfunktion gekoppelt sein. Die Erinnerungsfunktion alarmiert dann den Benutzer mittels Ton, Bewegung oder Bild, dass irgendwas im Umkreis eines bestimmten Orts zu erledigen ist – wenn der Benutzer sich in diesem Umkreis aufhält. Dann hätte ich auch gestern vom Alex nicht Frau anrufen müssen. Damit sie mich erinnert, dass ich noch in der Apotheke etwas abholen muss.
Das grösste Problem wird das UI zur Eingabe der Ortsangabe. Die muss schnell und einfach einzugeben sein. Ohne Schnickschnack und viel Rückfragen. Kniffelig.
Hans-Peter Uhl (CSU)
Was die Chinesen können, sollten wir auch können. Da bin ich gern obrigkeitsstaatlich.

![Birgte auf OpensStreeMap am 20080929 [BIRGTE AUF DER KARTE VON OPENSTREETMAP AM 20080929]](http://www.speexx.de/blog/images/2008/09/Birgte (OpenStreetMap) (20080929).small.png)
![Birgte auf Informationfreeway am 20080930 [BIRGTE AUF DER KARTE VON INFORMATIONFREEWAY (OSM FOLGT) AM 20080929]](http://www.speexx.de/blog/images/2008/09/Birgte (Informationfreeway) (20080930).small.png)