Was mich bei der ganzen Wirtschaftskrise wundert: Täglich wird über Millardenverluste geschrieben, verlorenes Vertrauen. Aber es gibt keine wirklichen Pleiten. Kein Unternehmen, das wirklich die Grätsche macht, Tür zu und den Schlüssel für immer umdreht — abgesehen von Teilen der Lehman Brothers. Eine Bank schlüpft unter das Dach einer anderen, Staaten garantieren überleben und verstaatlichen eventuell. Wieso geht niemand wirklich richtig pleite?
Kommentare[1]
Geschrieben von sascha am 8. Oktober 2008 17:55:10 CEST
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Re: Pleiten
Im Gegensatz zur New-Economy Krise handelt es sich diesmal um ein viel tiefgreiferendes Problem dessen Ausmaß sich dem Staat und der Öffentlichkeit nur langsam und schrittweise eröffnet - bevor der Staat etwas falsch macht fängt er an zu garantieren.
Aber auch ich verstehe nicht warum nicht die ein oder andere Bank (Wettbüro) sterben lässt und die Gläubiger rettet.
kommentiert von Hannes Carl Meyer am 9. Oktober 2008 09:36:02 CEST
