Island, Irland und Grossbritannien eint in der Wirtschaftskrise: sie haben mit die unreguliertesten Finanzmärkte überhaupt (gehabt?). Neben den USA sind sie auch am stärksten von der Krise getroffen worden. Vermutlich so getroffen, dass der IWF bei Island mit dem Standardrepertoire – Märkte liberalisieren – nicht viel reissen kann. Das hält die libertären Phrasendrescher aber nicht davon ab, an ihrer Dolchstosslegende zu stricken: der regulierende Staat ist Schuld!
Kommentare[3]
Geschrieben von sascha am 13. Oktober 2008 17:36:46 CEST
antworten |
Permalink
Eine "Dolchstosslegende"...
... die offensichtlich präkognitive Elemente enthält, lieber Sascha. Warnen doch die "liberalen Phrasendrescher" nicht erst seit gestern davor,
FAZ, 12.11.2007
kommentiert von jo@chim am 13. Oktober 2008 21:18:00 CEST
Fragt sich: Wieso konnten liberalisierte Märkte ausserhalb des unmittelbaren EInflussbereichs der FED damit nicht umgehen? Eben Island, Irland usw. Sie hatten doch alle Nöglichkeiten.
kommentiert von sascha am 13. Oktober 2008 22:04:07 CEST
