Gabi und Sascha
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Ende des Monats ist es soweit: Der Flughafen Tempelhof wird wieder mal geschlossen. Diesmal vermutlich für immer. Das Ereigniss wirft seine Schatten voraus unter anderem diesen leichten Grauton. Nachdem ich schon mal geschrieben habe, dass mir Tempelhof als Flughafen ziemlich egal ist, stellt sich jetzt die Frage: Was machen mit der Wiese? Wieder als Schafweide für schlechte Tage nutzen und Mohrrüben anbauen? Immerhin ist der Mauerfall noch keine 20 Jahre her… Wer weiss was die Zukunft bringt?

Viel charmanter aber die Idee von André: Den Müggelsee auf das Flughafengelände verlegen und ein nettes Ganznaherholungsgebiet schaffen. Ok, ein Teil Neuköllns müsste dann ebenfalls ver­schwin­den — ich vermute: das Gejammer über den Verlust wird sich in Grenzen halten und die Bewohner können ja auf das Gelände des alten Müggelsees ziehen und zeigen das es besser geht als Hellersdorf oder Spandau.


dazu müsste man erstmal eine ordentliche Kampfmittelräumung durchführen. Afaik wurde auch in Tempelhof immer wieder mal was gefunden...

Das ist ja gerade das brilliante an dem Plan. Automatisiert durch Schaufelradbagger (aus der Lausitz) wird das Temeplhofgelände leergeräumt (wahlweise, wir nähern uns ja mit riesen Schritten einer Mörderrezession, auch mit Arbeitslosen und Schaufeln - hatten wir ja schon mal) und mit U-Bahnförderbändern in den Müggelsee gekippt (oder mit noch mehr Arbeitslosen in einer Menschenkette). Im Müggelsee ist dann eine dicke Erdschicht drauf, ähnlich wie in Asse II. In Tempelhof knallt's halt mal, unschwer als Bombenfund zu identifizieren. Das kann aber bestimmt auch noch als Live-Event ins Gossenfernsehen verkauft werden. Eine echte Win-Win-Situation.

wenns nich so traurig wär' *heeeuuul*