Gabi und Sascha
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10% der Eclipse Nutzer sind nicht zufrieden mit der Entwicklungsumgebung. Dies hat eine Umfrage der Eclipse-Foundation ergeben. Ich gehöre zu den 10%. In den letzten Wochen wurde ich so unzufrieden, dass ich nach 8 Jahren Eclipse zu Netbeans gewechselt bin.

Der Grund für den Wechsel ist recht einfach. Auf meinem XEN Ubuntu (8.04) war Ganymede unzuverlässig. Aus unerfindlichen Gründen musste ich ca. alle 4 Wochen neu installieren. Bei Eclipse nicht so schwer, wenn nur die Standardumgebung genutzt wird. Die nachinstallierten Plugins mussten allerdings immer wieder neu installiert werden. Und damit begann der Ärger. Jenes Plugin braucht genau dieses Plugin, mit einer Versionsnummer auf X-Nachkommastellen genau. Einige Plugins sind von erschreckend schlechter Qualität usw. Die schlechte Maven Unterstützung und der unzuverlässige Subversion Support taten ein übriges (Versionskonflikte mit Kommandozeilen Client).

Bei Netbeans bekomme ich die nötige Umgebung out-of-the-box. Maven Projekte werden automatisch erkannt, Subversion wird sauber unterstützt. Groovy wird ebenfalls standardmässig unterstützt. Das JavaFX Plugin kann einfach nachgeladen werden (Mac OS X Plattform). Einzig das Scala-Plugin musste manuell nachgeladen werden. Und selbst dabei war die Installation intuitiver als bei Ganymede mit seinem dropins-Verzeichnis.

Bis jetzt vermisse ich nichts. Einziger Wermutstropfen: Das Task-Scanning kann manchmal etwas nervig sein. Ausserdem unterstützt der Editor noch nicht die Möglichkeit Whitespace-Zeichen unterschiedlich zu visualisieren. An letzteres hatte ich mich bei Ganymede gewöhnt. Kann aber gut darauf verzichten.