Gabi und Sascha
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Lose, unausgereifte Gedanken.

Geräte werden immer kleiner und wir tragen immer mehr elektronische Gadgets mit uns herum. Das Telefon mit Touchoberfläche, MP3-Player und ein Netbook. Zu Hause ein Notebook oder ein Tablet der IPad-Klasse. Eventuell eine Kamera. Zwischen allen wollen Daten hin- und her kopiert werden. Das ist immer noch ziemlich kompliziert.

Eine Idee über die wir uns als Techniker einmal Gedanken darüber machen sollen ist, ein geräteübergreifendes Cut'n'Paste und Drag'n'Drop zu implementieren. Das kann über unterschiedliche Austauschmechanismen geschehen. Sei es ein zentraler Server unterstützt das kopieren zwischen den Gadgets oder es geschieht über Nahbereichsfunktechniken wie zum Beispiel Bluetooth/WLAN bzw. Kabel gebunden (z.B. USB). Ein nicht unwichtiges Feature dabei ist, dass die Ausrichtung der Geräte zueinander bekannt ist. Nur so lässt sich ein intuitives System für den Benutzer schaffen. So kann beispielsweise durch einfaches wegwischen mit dem Finger auf einer Touch­ober­fläche in Richtung des Empfänger­gerätes der Transfer initialisieren. Wird beispielsweise eine Datei rechts aus den Bildschirm herausgewischt und das Empfängergerät ist ebenfalls rechts vom Sender, so muss die kopierte Datei links auf dem Empfänger­gerät herein fliegen. Würde das Symbol der Datei rechts herein fliegen würde dies unglaubwürdig sein. Entsprechend darf kein Gerät die zu kopierende Datei in Empfang nehmen, wenn in die Richtung keine Gerät vorhanden ist. Diese Ortbestimmung ist sicherlich einer der kniffeligsten Punkte.

Alternativ kann ich mir auch eine einfache erste Lösung vorstellen. Das Empfängergerät wird ähnlich dem Mac OS Dock am Rand des Sendergerätes eingeblendet. Dies muss natürlich auch in laufenden Applikationen möglich sein. Auf diese Einblendung wird dann das zu zu kopierende Artefakt verschoben. Es erscheint dann auf dem Empfängergerät. Eventuell kann hier noch ein Menu geöffnet werden, um eine Empfangsapplikation heraus zu bestimmen.

Wichtig ist, dass die Protokolle plattformübergreifend sind. Geräte und Plattformen diversifizieren immer weiter. Implementiert ein Plattformhersteller eine solche Umgebung nur für seine Plattform, dann wird eine solche Insellösung Kunden nur wenig überzeugen. Allerdings habe ich wenig Hoffnung, dass der Wunsch des plattformübergreifens wirklich gleich umgesetzt wird.