Gabi und Sascha
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Hintergrund
Ich habe mal wieder mit dem Canon 50mm 1:1,4 an der E-P2 gespielt. Um zu sehen wie es sich bei Offenblende für Available Light verhält. Vom Balkon in der Heidenfeldstraße 12 heunter fotografiert. Zufällig diese Situation mit der Frau und dem verlassenem Fahrrad im Haus gegenüber gesehen und schnell auf den Auslöser gedrückt.

Bei Ruben im Nest gefunden: der OmmWriter. Heruntergeladen, installiert, ausprobiert und für sehr gut befunden. Ein Texteditor wie Word für DOS 2.0 - nur das OmmWriter noch weniger kann. Im Vollbildmodus, minimalistische Oberfläche, so gut wie nichts zum einstellen. Und das Menü blendet sich nach einiger Zeit auch noch aus. Nur das standardmässige klicken der Tasten und die Hintergrundmusik nervten. Ist aber ganz einfach ausschaltbar. So muss es sein. Wieso so ein Editor 49 MB gross ist erschliesst sich mir allerdings nicht.

Ich habe mir vor einigen Monaten den Leinox Adapter für Canon Objektive mit FD Bajonett auf das Micro Four Thirds Bajonett zugelegt. Der Adapter ist in Ordnung, nicht 100% perfekt. Die Objektive haben minimales Torsionsspiel. Das Spiel macht sich nicht negativ bemerkbar. Der Adapter lässt ein fokussieren auf Unendlich zu.

Problematisch ist aber die Art und weise, wie die Blende behandelt wird. Hierfür sieht Leinox eine kleine Schraube vor. In der Standardeinstellung sorgt die Schraube dafür, dass das angeschlossene FD Objektiv immer mit Offenblende arbeitet. Um die Blendeneinstellung zu ermöglichen, muss die Schraube vor dem Aufsetzen des Adapters gelöst werden. Ist der Adapter aufgesetzt, muss die Schraube wieder hinein geschraubt werden. Jetzt kann die Blende verändert werden. All dies wird durch keine beigelegte Anleitung beschrieben. Der Mechanismus ist auch nicht wirklich intelligent. Besonders nicht wenn man mehr als ein FD Objektiv hat. Das rein- und rausschrauben nervt nach einiger Zeit. Auch wirkt das Gewinde nicht sonderlich zuverlässig. Für einen Novoflex Adapter war ich aber zu geizig :-) und weiss auch nicht ob es dort besser gelöst ist.

Ansonsten bin ich mit dem Canon FD 50mm 1:1,4 an der Olympus E-P2 zufrieden. Fokussieren ist zwar ohne Hilfe sehr schwer (es gibt keine Hilfe). Inzwischen – nach einigen hundert Aufnahmen – habe ich den Bogen einigermassen raus. Die Bilder sind nicht absolut scharf bei einer 1:1 Ansicht am Rechner. Sie weisen eine merkwürdige Körnung auf, haben aber ein sehr schönes Bokeh und Schärfeverlauf bei weit offener Blende. Ausserdem wird ja selten gross ausgedruckt.

Ein paar Bilder mit dem 50mm und einem Vivitar Makro Konverter auf der E-P2 findet ihr hier oder alle hier.

Als am 12. April in Minsk eine Bombe explodierte und mehrere Menschen tötete, machte sich das bei den Zugriffen auf meine Minskbilder bei Panoramio bemerkbar. Und je weiter vom Attentatszentrum in Minsk entfernt, je weniger Zugriffe.

[ZUGRIFFSKURVE AUF DAS VERLINKTE BILD ZEIGT AM TAG EINES BOBENANSCHLAGES IN MINSK EINEN DEUTLICHEN AUSSCHLAG NACH OBEN]

 

Ein englischer Schnösel - nur durch Geburt populär - heiratet eine Zuchtstute und die Welt steht kopf. Bescheuert.

Ich sehe gerade mit Freude, dass in Java 7 eine Methode System.lineSeparator() eingeführt wird. Zwar bin ich kein grosser Freund von convenience methods, aber hier macht es Sinn. Es erleichtert die Abfrage des entsprechenden System Properties. Da der Test für eine SecurityException nicht mehr gemacht werden muss, verringert sich der bisherige Code


    final String lineSeparator = AccessController.doPrivileged(
                                     new PrivilegedAction() {
                                         public String run() {
                                             return System.getProperty("line.separator");
                                         }
                                     });

mit Java 7 auf eine Zeile:


    final String lineSeparator = System.lineSeparator();

Ersparnis: 4 Lines of Code, eine anonyme innere Klasse und mehr als 100 getippte Zeichen. Und das hundertausendfach.

Habe heute zum ersten Mal einige Bilder von Vivian Maier gesehen. Klar sind bei einem Nachlass von 100.000 und mehr Bildern auch ein paar Gute dabei. Aber die hauen mich dann trotzdem doch um. Und auch ihre Geschichte ist faszinierend.

Ich hätte sie auch nicht machen können. Diese Fotos.

[MANN LEHNT SICH AN BRÜCKENGELÄNDER UND SCHAUT KNAPP MIT DEM KOPF DARÜBER - IN DIE FERNE]
Berlin - Friedrichsbrücke, Museumsinsel

 

Kurzer Nachtrag zur Vermietungsgeschichte. Unser Geschäftsführer hatte den Geschäftsführer der Gestrim Gruppe angeschrieben. Von da an lief es fast von alleine. Mehrere Mitarbeiter riefen an und erkundigten sich wie sie helfen können. Ob die Familie schon eine Wohnung gefunden hat und in welche Richtung sie für die Familie suchen sollen. Auch der Leiter der Vermietungsabteilung rief an und entschuldigte sich noch einmal. Das Vorgehen sei nicht Stil des Unternehmens. Auch sei das unsinnig mit den zwei Jahren bei einer Wohnung, die mit einer Dreimonatsfrist gekündigt werden könne.

Die Familie hat jetzt eine günstige Wohnung – nicht von DIM – auf der Halbinsel Stralau. Und sind jetzt glückliche Eltern.

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