Gabi und Sascha
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Alles alte Kamellen das Ding mit Libyen, Westerwelle und Gaddafi. Schon Genscher hat lieber die Menschen verkauft als auf Öl zu verzichten. Das ist deutsche Aussenpolitik seit 40 Jahren. Da macht der Westerwelle nur in bester menschenverachtender Tradition weiter.

Dieser Inhalt wurde aus einer weiteren Quelle zusammengefügt. Mehr...

Hardcore sind die Entwickler, die bei einem Fehler eine Exception schmeissen. Einfach so Exception, kein Subtype. Vollkommen scherzbefreit sind aber die, die nicht einfach eine Exception werfen, sonder einen InternalError. Der erbt von VirtualMachineError und die Dokumentation ist recht knapp und klar:

Thrown to indicate some unexpected internal error has occurred in the Java Virtual Machine.

Frei übersetzt heisst das soviel wie: keine Ahnung was passiert ist, aber hier geht gar nichts mehr. Wohlgemerkt, nicht für die Anwendung, sondern für die VM, dem Herz der Runtimeumgebung. Tritt so ein Fehler auf gilt es zu retten was zu retten ist, wenn dies noch irgendwie möglich ist. Ganz bescheuert wird es aber, wenn ich innerhalb von ein paar Minuten den Code so umgebaut habe, dass dieses Sub-System zwar nicht funktioniert, der Rest aber weiter machen kann als sei nichts geschehen.

[FACEBOOK ICON][G+ ICON] Ich habe ja auch einen Facebook Account. Seit etwas über einem Monat. Das hat zwei Gründe: erstens erreiche ich so die Familie und Freunde, die nicht hier in Berlin sind. Zweitens: ich wollte mal sehen was der Unterschied zu Google+ ist. Jetzt, nach einem Monat ist es Zeit die Erfahrung zusammen zu fassen.

Zuerst einmal: Facebook macht keinen Spass. Es ist öde und langweilig, der Informationsgewinn tendiert für mich stark gegen null. Ob Hans jetzt mit Franz befreundet ist. Who the fuck cares? Und noch weniger sinnvoll die Nachricht, das Franz sein Profilbild geändert hat oder Hans jetzt Monkey Island blabla spielt und meine Hilfe benötigt. Ja, ich weiss was diese Dinge sollen, aber Sinn macht es für mich trotzdem nicht. Ich habe Kontakte deren gefühlt einzige Aktion in den letzten 30 Tagen: das täglich geänderte Profilbild.

Das vielgescholtene System zur Einstellung von Sicherheit und Sichtbarkeit: es ist zurecht vielgescholten. Selten habe ich ein solches gewolltes Useabilitydesaster gesehen. Gewollt, weil mir niemand erzählen kann, dass Facebook sich keine hervorragenden UI Spezialisten leisten kann. Auch die Formulierungen der Beschreibung sind mehr als einmal missverständlich. Das ist Nutzerverarsche mit System.

Auch ein UI Desaster: ich habe erst nach mehreren Wochen gelernt was meine Pinnwand ist. Von dem System zum sharen von Fotos ganz zu schweigen: das ist eine Frechheit - als ein animiertes GIF in ein lebloses Jpeg umgewandelt wurde dachte ich, ich bin im falschen Film. In allen diesen Bereichen schneidet Google+ besser ab. Das UI ist freundlicherm aufgeräumter und viel leichter zu lernen. Vielleicht ist die Picasa-Einbindung am Anfang etwas kniffelig zu durchschauen.

In der Zeit habe ich ca. 150 Posts abgesetzt. Davon 124 genuine Posts, also nichts von Dritten wieder verwertet. In der Zeit mehr als 35 Posts hier im Blog. Die Reaktion bei Facebook ist eher bescheiden, so überhaupt vorhanden. Keine Ahnung voran das liegt, aber scheinbar sind die Facebooker selbst zum Klicken auf den "Gefällt mir" Button zu träge. Oder ich treffe nicht den Geschmack der Massen. Ich weiss ja, dass nur 1-5% aller Teilnehmer an Social Networks auch was produzieren, aber etwas mehr hätte ich dann doch erwartet. Hier unterscheiden sich meine Facebook Bekanntschaften von denen aus den Google+ Circles. Dort produzieren so gut wie alle eigene Inhalte. Aber bei Google+ suche ich mir die Bekanntschaften auch genau nach diesen Gesichtspunkten aus.

Fazit: Facebook macht für mich keinen Sinn. Es ist stinklangweilig, unübersichtlich und öde. Für mich reine Zeitverschwendung. Ich werde es weiter nur als Multiplikator einsetzen. Dafür ist es in Ordnung. Pro Blog-Post 1-2 Reaktionen hier in das Blog. Bei Picasa Links knapp eine Reaktion pro Post. Allerdings schafft das Blog und Paper.li ein vielfaches mehr. Twitter erheblich weniger.

[XING ICON][BUZZ ICON][TWITTER ICON] Und Twitter, Buzz und Xing? Bei Xing war ich zum letzten Mal am 11. Juli angemeldet. So wichtig ist mir dieses für Nichtzahler kastrierte Netzwerkportal. Twitter läuft so mit und wird als Multiplikator verwendet. Oder für kurze, rausgehauene Dinge. Buzz: ebenfalls Multiplikator. Aber ich lese dort nicht mehr. Die Posts werden über Picasa abgesetzt.

[MANN MIT EINEM BASE-BALL CAP VOR EINEM MERCEDES BEI DUNKELHEIT. VON DEM MANN IST NUR DE RÜCKEN ZU SEHEN UND DAS BASE-CAP IST FALSCH HERUM AUFGESETZT.]
Berlin, Potsdamer Platz
 

Verbotsschilder in Berlin. Das Verbot von Free Running beim Velodrom am Europa-Sportpark. Dort trifft sich die lokale Free Runner Szene. Etwas unterhalb des Verbotsschildes heute nur ein Läufer beim Training. Ich bin mir sicher, das Verbotsschild ist nicht der Grund für die magere Beteiligung.

[FREE RUNNING VERBOT] [FREE RUNNER SPRING EINE MAUER HERUNTER]
 

Bye, bye Dschungelbalkon. Er ist nicht mehr. Heute den letzten Mais geerntet und die restlichen Pflanzen nach unten gebracht. Jetzt sieht er wieder kahl und langweilig aus, wie die anderen Balkone am Haus…

Nächstes Jahr versuchen wir dann mal Bambus :-)

[GRÜNE HÖLLE.] [LEERER BALKON]
 

Job Offer

Position: Driver Car

Requirements

  • Experience in driving cars, freight, buses, trucks, trolleys, trams, metro, tractors, excavators and light and heavy tanks currently in use by NATO countries.
  • Essential experience and extreme driving rallies.
  • Experience in driving a Formula-1 desirable.
  • Knowledge and experience in the repair of piston engines and rotor / Wankel, automatic and manual transmission, ignition systems, onboard computer, ABS, ABD, GPS and audio of the best known brands.
  • Experience in auto paint and work of a tinkerer desirable.
  • Candidates must have certification BMW, General Motors and Bosch, with less than 2 years old.

Compensation: $15 - $20/hour depending on the outcome of the interview.

Required Education: Engineer


Via José by email.

Hintergrund
Letzten Samstag war ich am Potsdamer Platz um Streets in der Dämmerung zu schiessen. Dabei hatte ich die E-P2 und das Canon FD 50mm 1:1.4. Das Canon kommt hier an seine Grenzen. Es ist eben nicht perfekt geeignet für den Micro FourThirds Sensor. Die Bilder sind nicht unbedingt unscharf geworden, aber auch nicht richtig knackig. Aber, um es mit Henri Cartier-Bresson zu sagen: Schärfe ist ein Bourgeois-Konzept :-) Ich musste am Ende mit recht hohen ISO Werten fotografieren und hatte die Rauschunterdrückung abgeschaltet. Und manuell scharf stellen ist trotz Lupe im EVF Bild nicht ganz einfach und manchmal nicht möglich. Das alles soll keine Entschuldigung sein, nur eine Erklärung.

Das Bild ist auf der Plaza im Sony-Center entstanden. Alle veröffentlichten Bilder des Shootings.

[WAHLPLAKAT HAUKE STIEWE: "REVOLUTION MORGEN 15 UHR (DEN REST KLÄREN WIR SPÄTER)] Das schöne bei Wahlen in Friedrichshain: ich kann alles wählen was nicht bei drei auf dem Baum ist. Sei es «Die PARTEI», die APPD, [WAHLPLAKAT HAUKE STIEWE, BERGPARTEI, SOLGAN: "BILDUNG STATT AUSBEUTUNG" MIT UNTERTITEL "UND MONEYPULATION"] die Tierschutzpartei und was auch immer. Und natürlich wieder Hauke Stiewe, Bootsmann (immer noch?). Inzwischen mit Unterstützung der Bergpartei und nicht mehr solo unterwegs. Dafür hat sich das Programm des Frontkämpfers der Wasserarmee Frie­drichs­hain (WAF) radikal erweitert. Trat er 2005 zu Bundestagswahl noch mit dem mono­thematischen Ziel des «Zahnersatz für alle» an, sind es diesmal knallharte sozialpolitische Forderungen: «Bildung statt Ausbeutung» und «Revolution morgen 15 Uhr» mit Untertitel «Den Rest klären wir später».

Und wie immer bei einer Wahl in Friedrichshain-Kreuzberg fragen wir uns: schaffen es CDU und FDP mit vereinten Kräften zweistellig zu werden.

Multikulti ist gescheitert. Es lebe die Monokultur.

Die 3. Humble Bundle Aktion ist vorbei. Ich hatte mir eine Lizenz gekauft, weil ich VVVVV genial finde. Bei den Bundle kannst du soviel zahlen wie du möchtest und bekommst die Lizenz. Ich liege über dem Durchschnitt. Und das bringt als Zusatz die Spiele der zweiten Aktion (Braid, Cortex Command, Machinarium, Osmos und Revenge of the Titans). Und oben drauf noch als Bonus Steel Storm und Atom Zombie Smasher.

Aus den Durchschnittspreisen der einzelnen Plattformen kann auch schön abgelesen werden wo der Schuh bei Spielen am meisten drückt. Linux ist mit durchschnittlich $12,03 deutlich vor Windows ($4,89).

Alles in allem ein guter Deal.

Die Motte hat am letzten Samstag die halbe Millionen Views Grenze überschritten :-). Wenn das so weiter geht, dann schafft sie es vielleicht gegen Ende des Jahres siebenstellig zu sein. Bin gespannt.

[OLEANDERSCHWÄRMER - SCHMETTERLING ALS CLOSE-UP, FORMATFÜLLEND]
 
Hintergrund und Bearbeitung
Dieses Street mag ich besonders gerne. Die horizontalen und vertikalen Linien ziehen mich in den Bann und ich muss immer und immer wieder auf dieses Bild schauen.

Bei der Entwicklung des Bildes habe ich die Farben stark reduziert und das Bild nicht komplett schwarzweiss gestaltet. Diese Art der Bearbeitung mag ich im Augenblick sehr gerne. Die Technik habe ich auch bei «Marx is muss» angewendet. In diesem Bild hier wurden allerdings keine Farben wiederum stärker betont, um das Auge zu leiten. Für den Effekt wurde in LR die Klarheit des Bildes um 100% erhöht, die Dynamik wurde um 74% erhöht. Die Sättigung hingegen wurde um 90% reduziert. Dann wurde eine eine leichte Vignette (Lichtpriorität und Betrag -30) auf das Bild gelegt.

Im Nachhinein hätte das Bokeh noch stärker sein können. Trotzdem ist es eines meiner gelungensten Streets. Das Bild wird es sicherlich in die engere Wahl zu meinem persönlichen Bildern des Jahres schaffen.

Das ich rot-grün blind bin weiss ich schon seit ich ein Kind bin. Es ist aber immer sehr schwer Menschen zu erklären wie ich die Welt sehe. Ich sehe die Welt ganz normal, da ich nicht weiss wie andere die Welt sehen. Heute dann habe ich in der englischsprachigen Wikipedia ein Beispiel gefunden. Und hier ist es, voilà, so sehe ich den Regenbogen.

[THE COLORS OF THE RAINBOW AS VIEWED BY A PERSON WITH DEUTERANOPIA.]
The colors of the rainbow as viewed by a person with deuteranopia.

Ich sehe den Regenbogen also sehr blass. Und so scheinen andere Menschen die Welt des Regenbogens zu sehen. Links ein Bild wie normalsichtige Menschen den Regenbogen zu sehen scheinen. Rechts ein Bild wie andere rot-grün Blinde den Regenbogen sehen.

[THE COLORS OF THE RAINBOW AS VIEWED BY A PERSON WITH NO COLOR VISION DEFICIENCIES.]
So sehen Normalsichtige den Regenbogen
[THE COLORS OF THE RAINBOW AS VIEWED BY A PERSON WITH PROTANOPIA]
So sehen schwer rot-grün Blinde mit Protanopie den Regenbogen

Allerdings gibt es noch eine Sache, die ich mir nicht erklären kann. Bei dieser Farbtafel zum Erkennen der Protanopie sehen Personen mit Protanopie eine 17, normalsichtige eine 47. Ich sehe die 17 schon, aber sehr verschwommen, nicht klar abgegrenzt.

[FARBTAFEL]

Und bei diesem Test (nicht über die Übersetzung wundern) wird es dann ganz verwirrend. Ich sehe so gut wie nichts richtig. Sowohl für rot-grün Blinde als auch für normalsichige. Hmm…

Und wegen all dieser Dinge versuche ich es erst gar nicht mit der Landschaftsfotografie.

Bilder: Wikipedia

 

Ich habe ein Aussage bekommen. Aus dem Innenministerium. Auf meine Nachfrage zur Anonymität. Geschrieben hat ein Herr Lorenz vom Bürgerservice. Und natürlich habe ich keine Antwort auf die Fragen bekommen:

Das Bundesinnenministerium hat NICHT vor, gegen die Anonymität im Internet gesetzlich vorzugehen. Es wäre ein Missverständnis, die Äußerungen von Minister Hans-Peter Friedrich (CSU) in einem «Spiegel»-Interview so zu interpretieren.

Herr Bundesinnenminister Dr. Friedrich hat sich lediglich für eine demokratische Streitkultur im Netz ausgesprochen. Er sei nach wie vor der Ansicht, dass es auch im Internet durchaus Bereiche gebe, in denen Anonymität sinnvoll sei. Es gehe nicht um eine gesetzliche Pflicht, sich im Netz überall auszuweisen zu müssen. Ich verweise in diesem Zusammenhang auch auf die Interviews, die Herr Bundesinnenminister der Passauer Neuen Presse und der Neuen Osnabrücker Zeitung zu diesem Thema gegeben hat.

Warum mich Herr Lorenz bei dem nicht anschreit erschliesst sich mir nicht.

Ich warte jetzt noch mal eine Woche auf eine Antwort und schaue in der Zeit mal nach, ob ich die Fragen auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes noch einmal stellen kann. Zumindest für Friedrichs Zeit als Innenminister.

Nach dem ich Kong-Kong besiegt hatte, gestern die erste Maisernte auf dem Dschungelbalkon. Noch etwas mickrig (Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.), aber reif - Haarbüschel trocken.
12 Minuten im heissen, gezuckerten Wasser garen lassen. Schmeckt nach… Mais.
9 Kolben warten noch.

[MANN HÄLT MAISKOLBEN IN HAND UND GRINST IN KAMERA]
Zonen-Sascha mit seinem ersten Mais

 

Ein Zwischenring für die Vergrösserungs des Abbildungsfaktors verändert zwar nicht die Bildqualität, führt aber zu Lichtverlusten. Der Verlust in Blenden kann mit folgender Formel berechnet werden:

LV = Lichtverlust in Blenden
E = Zwischenringverlängerung in Millimetern
F = Die Brennweite des Objektivs in Millimetern
ln = Natürlicher Logarithmus

Bei einem 50mm Objektiv mit einem 50mm Zwischenring ergibt sich somit ein Verlust von 2 Blenden:

LV = (2 x ln (1 + 50/50)) / ln 2 = 2

Mit dem Exakta 28mm 1:2,8 MC habe ich bei 56mm Zwischenring einen Verlust von ≈ 3,2 Blenden

LV = (2 x ln (1 + 56/28)) / ln 2 = 3,1699

Das ist schon sehr viel und bedeutet, dass Blende 6 dem Lichteinfall der Offenblende entspricht. Da die Schärfentiefe erst mit Blende 5,6 ausreichend ist, habe ich Licht entsprechend Blende 8,8. Das ist schon ziemlich wenig. Ich muss als an der Beleuchtung arbeiten :-)

[MANN HÄLT KUCKUCKSUHR HOCH]
Berlin / Boxhagener Platz

 

In Makro Setup habe ich empirisch die Vergrösserung mit dem Makro-Zwischenring an einem Objektiv in Retrostellung veranschaulicht. Diese Vergrösserungswerte lassen sich auch berechnen.

Zwischenring

Ein Zwischenring ist eine kostengünstige Möglichkeit den Vergrösserungsfaktor eines Objektives zu erhöhen. Der Zwischenring verlängert den Abstand zwischen dem hinteren Objektivausgang und dem Sensor. Dabei enthält ein Zwischenring keine optischen Elemente, sondern ist nur eine leere Hülle.

Um die Vergrösserung durch den Zwischenring berechnen zu können, muss die maximal Vergrösserung des Objektivs bekannt sein. Diese kannst du, so vorhanden, dem Handbuch entnehmen. Oder du nimmst Googles Hilfe in Anspruch. Wenn das auch nichts bringt, dann musst du den Wert selbst ermitteln. Stell das Objektiv auf minimale Fokusdistanz und fotografiere einen Zollstock, so dass die Skala scharf abgebildet wird. Nimm den Wert und teile ihn durch die Breite des Sensors in Millimetern und du hast den Vergrösserungsfaktor.

V = Vergrösserung
vL = Die Vergrösserung des Objektivs (aus dem Handbuch)
F = Die Brennweite des Objektivs in Millimetern
E = Zwischenringverlängerung in Millimetern

Das Exakta 28mm 1:2,8 MC hat eine Vergrösserung von 1:6 (= 0,166). Dazu ein Zwischenring mit 49mm Länge. Es ergibt sich die folgende Berechnung:

V = ( (0,166 x 28) + 49) / 28 = 1,916 ≈ 2

Vergrösserung in Retrostellung

Für die Retrostellung von Objektiven gibt es meistens keine Herstellerangaben für die Vergrösserung. Auch lässt sich die Vergrösserung nicht berechnen. Sie kann aber empirisch ermittelt werden. Dazu einfach mit dem Objektiv in Retrostellung eine Zollstockskala fotografieren. Der ermittelte Wert wird als Teiler durch die Breite des Sensors verwendet. Das Ergebnis ist der Vergrösserungsfaktor VR.

Umkehrring 49mm auf 42mm (M42) Exakta in Retrostellung, ca. 9,2mm

Oben siehst du eine Bildbreite (BB) von ca. 9,2mm. Der verwendete Micro Four Thirds (MFT) Sensor hat eine Breite (BS) von 17,3mm.

VR = 17,3 / 9,2 = 1,88.

Die Vergrösserung des Exakta 28mm 1:2.8 MC in Retrostellung ist also 1,88X.

Vergrösserung in Retrostellung und Verlängerung

Die Berechnung der Vergrösserung eines Objektivs in Retrostellung mit Verlängerung (Zwischen­ring) ist eben­falls sehr ein­fach. Un­ab­ding­bar da­für ist aber, dass der VR Wert er­mit­telt wurde. Die Formel ist:

V = Vergrösserung
VR = Vergrösserung des Objektivs in Retrostellung
E = Zwischenringverlängerung in Millimetern
F = Die Brennweite des Objektivs in Millimetern

Für das Exakta 28mm 1:2.8 MC in Retrostellung mit 56mm Zwischenring ergibt einen Ver­grösse­rungs­fak­tor von

V = 1,88 + (56 / 28) = 3,88 ≈ 3,9X

Das Bild unten zeigt, die empirische Überprüfung:

ca. 4,2mm
Zwischenring 56mm
(49mm + 7mm Verlängerung)

Mehr: Lichtverlust mit Zwischenring

Habe vor ein paar Tagen $15 (~10€) für das aktuelle Humble Bundle investiert. Das besondere dabei: du kannst den Preis für die 5 Spiele selbst festlegen. Da ich schon die Demoversion von VVVVV genial fand und das Spiel dabei war habe ich mich dazu entschieden. VVVVV ist ein Old Fashion Jump 'n' Run Spiel, im Stil des C64. Es macht höllisch viel Spass; ist höllisch schwierig. Aber die Motivation immer weiter zu machen ist enorm. In dieser Hinsicht ist VVVVV genial. Ich kann das Humble Bundle schon wegen dieses Spiels nur wärmstens weiter empfehlen.

[SCREENSHOT VVVVV]

Im Screenshot geht es jetzt darum eine zweite Figur mit der Hauptfigur indirekt zu steuern. Dabei läuft die untere Figur nur, wenn die obere Figur unten steht… (nicht wundern, spielen :-) ).

IVO-SAJOSCHA KOHLMANN

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zuge der Debatte um das geforderte Ende der Anonymität im Internet, die Innenminister Friedrich im Spiegel angestossen hat, habe ich ein paar Fragen an den Minister:

  • Wie viele sogenannter Hintergrundgespräche hat der Minister in den letzten 7 Jahren geführt?
  • Bei wie vielen dieser Gespräche durfte sein Name nicht erwähnt werden?
  • Mit welchen Institutionen hat der Minister gesprochen?

Ich würde mich freuen, wenn Sie bei der Beantwortung der Fragen auch aufschlüsseln, bei welchen dieser Hintergrundgesprächen Herr Friedrich bereits Minister war.

Mit freundlichem Gruss

Ivo-Sajoscha Kohlmann

Gerade raus auf der Homepage des Innenministeriums. Ich rechne nicht mit einer Antwort oder höchstens «Blabla… das geht Sie nichts an!»

Nachtrag: Ein Statement aus dem Innenministerium ist eingetroffen.

[EINGANG UNTER DEM VELDROM IN DAS GEBÄUDE. RECHTS SIND SÄULEN, DIE DAS MASSIVE, BEPFLANZTE DACH (NICHT SICHTBAR) STÜTZEN, RECHTS EINE GLASSFASSADE. IN DER MITTE DIE STRA?E MIT EINER LINIE ZUM FLUCHTPUNKT. DAS DACH SCHLIESST DAS BILD OBEN AB]
Velodrom - Berlin

 

Seit einiger Zeit wird nicht nur Graffiti gesprüht oder Papierbilder aufgeklebt. Auch figürliche Streetart ist vermehrt zu sehen. Neben den Kacheln und dem Totenkopf (leider schlecht zu erkennen, da sehr klein) auch der Stoffbär vor ein paar Wochen in der Niederbarnimstraße

 

 

Das ist schon ein komplexes Problem. Wird eine Straftat nun dem linken oder dem rechten politischen Spektrum zugeordnet? Oder keinem. In Berlin Neukölln hat es dazu eine Anfrage eines Parlamentariers gegeben. Die Ergebnisse sind erstaunlich, berichtet der berlinpankowblogger.

Ein paar Ausschnitte, den Rest könnt ihr euch ja drüben anschauen:

16. Oktober 2010, 15.20 Uhr (Tatzeit): Ca. 15 Personen liefen durch die McDonalds Filiale und spielten dabei lautstarke Musik, aus einer mitgeführten Musikanlage, ab.
Na, erraten? Richtig! Linke Straftat.

23. September 2010 9.00 Uhr: Unbekannte bewarfen die Schaufensterscheiben des Quartiersmanagement Reuterplatz mit unbekannten Gegenständen.
Na? Richtig. Linke Straftat.

29. Oktober, 13.15 Uhr: In der Moschee des Tekke-i Kadiriyye Mescidi e.V. erscheinen immer wieder Personen die versuchen, Mitglieder für die Weltanschauungen der verbotenen Hizb ut Tahrir zu begeistern.
Na? Logo, linke Straftat

Und neben Links und Rechts gibt es natürlich auch noch sonstiges:

7. März 2010, 4.40 Uhr: im Verlauf einer Streitigkeit soll der Beschuldigte den rechten Arm zum Hitlergruß gehoben und laut „Heil Hitler“ gerufen haben.
Sonstige Straftat.

3. Juni 2010, 0.30 Uhr: Anlässlich eines Hausfriedensbruchs im Hotel „Estrel“ leistete der Beschuldigte Widerstand. Dabei äußerte er mehrfach „Sieg Heil“.
Sonstige Straftat.

14. Oktober 2010, 12.10 Uhr: Der Beschuldigte befand sich in Begleitung dreier Personen und rief dreimal laut die Worte „Sieg heil“ und zeigte dabei den Deutschen Gruß.
Sonstige Straftat.

Na, dann ist ja alles klar. Anne Roth hat dann noch Links (verdammt, schon wieder) auf die PDFs der kleinen Anfrage und den Anhang mit der Statistik gepostet.

Der Wespenkopf ist ein Focus Stacking Bild. Ich habe für die erste Version die Photo Acute Version 2.7.0 verwendet. Diese war mal einer c't Fotografie Ausgabe beigelegt. Heute habe ich das selbe Ausgangsmaterial mit Helicon Focus in Version 4.2.7 erneut berechnen lassen. Das Ergebnis ist erschütternd. Das Photo Acute Ergebnis ist meilenweit entfernt von der Helicon Focus Qualität – in negativer Hinsicht. Aber bildet euch selbst ein Urteil.

Helicon Focus Version

[MAKROAUFNAHME EINES WESPENKOPFES CA. 7.2MM]

Photo Acute Version

[MAKROAUFNAHME EINES WESPENKOPFES CA. 7.2MM]

Jetzt muss ich nur noch das Problem mit den Artefakten links unten und rechts an den Beinen lösen.

Bei beiden Bildern wurden in LR der Tonwert angepasst und etwas der Kontrast erhöht.

[MAKROAUFNAHME EINES WESPENKOPFES CA. 7.2MM] Das Linsen Setup mit dem ich in den letzten Wochen mit Makros experimentiere ist ein sehr preiswertes. Alles zusammen hat es etwas über 100€ gekostet.

Herz des Systems ist ein Exakta 28mm 1:2.8 MC Objektiv mit M42 Anschluss. Das Objektiv wurde zwar als Makroobjektiv verkauft, erreicht aber auf Kleinbild (35mm) nur einen Abbildungsmaßstab von 1:6 (1:3 auf dem Micro FourThirds Sensor der E-P2). Es stammt auch nicht aus der untergegangenen Exakta Kameraschmiede der ebenfalls untergegangenen DDR, sondern war eine billige Handelsmarke aus Japan. Das Objektiv hat 35€ gekostet. Die Abbildungsleistung soll eher mau sein, ich habe das Objektiv nie normal an die Kamera angebaut. Vielmehr verwende ich es in der Retrostellung. Hierfür wird ein M42 Umkehrring an das 49mm Filtergewinde des Objektivs geschraubt. Dieser Umkehrring hat 10,95€ Euro gekostet.

[MAKROAUFNAHME EINES KAROTTENHERZENS CA. 7.2MM BREIT] Der Umkehrring wird mit einem M42 auf Micro FourThirds (MFT) Adapter an die Kamera angeschlossen. Bei diesen M42 auf Micro FourThirds Adaptern gibt es grosse Preisunterschiede. Dabei ist es nur ein mehr oder minder gut bearbeitetes Stück Metall. Der Preisunterschied zwischen 29,90€ und 49,99€ ist kaum durch höhere Präzision gerechtfertigt. Ich habe den Adapter für 29,90€ bestellt und bin – mangels Vergleich – zufrieden. Der Adapter sitzt fest auf dem Umkehrring und fest an der Kamera. Nichts wackelt, kein Spiel vorhanden.

Mit diesem Setup lassen sich Makros mit etwas weniger als zweifacher Vergrösserung (2X, Abbildungsmaßstab 2:1) auf Micro FourThirds Sensoren erzeugen. Die Aufnahme der Millimeteranzeige eines Zollstocks zeigt ca. 9mm horizontal.

[SPITZE EINER INJEKTIONSNADEL - FORMATFÜLLEND] Problematisch in diesem Bereich ist die Schärfentiefe. Sie liegt immer unter einem Millimeter. Die Situation kann durch Verwendung einer höheren Blende entspannt werden. Bei dem Exakta M42 Objektiv kann die Blende manuell eingestellt werden. Allerdings handelt es sich um einen Springblendenmechanismus. Dabei wird die Blende erst beim Auslösen der Kamera richtig eingestellt. Dies geschieht über einen Stift an der Objektivrückseite, der eingedrückt werden muss. Die E-P2 kann diesen Stift natürlich nicht eindrücken. Erstens hat sie keinen M42 Springblendenmechanismus und zweitens ist der Stift durch den Umkehrring gar nicht an der Kamera sondern auf das Objekt gerichtet. Wird der Stift manuell eingedrückt, springt die Blende schon beim Verstellen des Blendenrings an die richtige Position.

Es ist keine gute Idee den Stift beim Fotografieren mit einem Finger in das Objektiv zu drücken. Der Fokuspunkt wird immer verstellt, auch verwackelt die Aufnahme. Menschen sind hier nicht feinmotorisch genug. Ich habe das Problem gelöst, indem ich einen Nikon F Adapter auf das M42 Gewinde geschraubt habe, der den Stift in das Objektiv eindrückt. Vorteil des Nikon F Adapters ist, dass er nur wenige Millimeter schmal ist. Ausserdem war mit einem Preis von 14,50€ der billigste M42 Adapter den ich finden konnte.

[INSEKT, CA. 2 MM GROSS - FORMATFÜLLEND] Um die Vergrösserung noch weiter zu steigern kam noch ein flexibler Makro-Zwischenring für das Micro FourThirds Bajonett dazu. Flexibel deswegen, weil er in 7mm Schritten auf maximal 49mm Länge erweitert werden kann. Auch bei diesem Stück Blech gibt es wieder grosse Preisunterschiede. Von 14,90€ bis 49€ ist alles dabei. Auf den Bildern der Anbieter sehen alle Zwischenringe gleich aus. Deswegen habe ich mich wiederum für den billigsten entschieden. Die Bajonettanschlüsse sitzen fest und im gesamten Setup gibt es kein merkbares Spiel. Mit dem Zwischenring lässt sich der Abbildungsmaßstab auf ca. 4:1 (Vollformat 2:1) bringen.

Alles zusammen hat das Setup der Optik für die Bilder oben 106,25€ gekostet. Ein Abbildungsmaßstab von 4:1 zum Lowprice Modell.

Preisliste der Komponenten
Komponente Preis
Exakta 28mm 1:2.8 MC  35,00€
49mm auf M42 Adapter  11,95€
M42 auf MFT Adapter  29,90€
M42 auf Nikon F Adapter  14,50€
MFT Zwischenring  14,90€
Total 106,25€

Trotzdem ist das fotografieren mit diesem Setup alles andere als leicht. Ein Objektiv in Retrostellung wird immer auf unendlich fokussiert. Es muss über verstellen der Kamera oder des Objekts scharf gestellt werden. Das ist kein Spass. Ich habe das Bild der Spitze der Injektionsnadel oben gemacht, indem ich die Nadel hin und her bewegte. Ein echtes Geduldsspiel. Deswegen habe ich dann doch noch grösser investiert. In einen Makro-Einstellschlitten von Novoflex. Da habe ich dann einmal nicht gespart und betrachte den Einstellschlitten als eine Zukunftsinvestition. Mit diesem Einstellschlitten kann das Setup im zehntel Millimeter Bereich butterweich bewegt werden. Und mit diesen Aufnahmen können dann Focus Stack Bilder, z.B. die Wespe, gemacht werden.

Eines darf von dem Setup nicht erwartet werden: ein Wunder in Sachen Bildqualität. Das war auch nicht der Sinn der Anschaffung. Vielmehr wollte ich ausprobieren, was bei Makroaufnahmen in diesem Bereich alles beachtet werden muss. Dazu aber mehr in einem weiteren Blogeintrag.

Bilder und Beschreibung des Setups (Klicken zum Vergrössern)
Exakta 28mm 1:2.8 MC
Vorderseite
Exakta 28mm 1:2.8 MC
Springblendenstift
Umkehrring 49mm auf 42mm (M42)
Adapter M42 auf Micro FourThirds Exakta 28mm 1:2.8 MC mit Umkehrring Adapter M42 auf Nikon F
Nikon F Adapter auf M42 Gewinde um Springblendenstift in Objektiv zu drücken Exakta 28mm 1:2.8 MC mit Umkehrring und M42 auf Micro Four Thirds Bajonett (rechts) und Springblenden Arretierung mit Nikon F Adapter auf M42 Gewinde (links) 49mm Zwischenring für Micro FourThirds Bajonett
Exakta 28mm 1:2.8 MC mit Umkehrring und M42 auf Micro Four Thirds Bajonett und 49mm Verlängerungstubus (rechts) und Springblenden Arretierung mit Nikon F Adapter auf M42 Gewinde (links) Exakta 28mm 1:2.8 MC mit Umkehrring und M42 auf Micro Four Thirds Bajonett und 49mm Verlängerungstubus und Springblenden Arretierung mit Nikon F Adapter auf M42 Gewinde an Olympus E-P2 Exakta 28mm 1:2.8 MC mit Umkehrring und M42 auf Micro Four Thirds Bajonett und 49mm Verlängerungstubus und Springblenden Arretierung mit Nikon F Adapter auf M42 Gewinde and Olympus E-P2 auf Novoflex Castle Q Makroschlitten

Maßstabsbilder unterschiedlicher Setups - Alle Bilder in Retrostellung and Olympus E-P2
(Klicken zum Vergrössern)
9mm 7,2mm
Zwischenring (ohne Verlängerung)
7mm
Zwischenring (7 mm Verlängerung)
6mm
Zwischenring (14mm Verlängerung)
5,5mm
Zwischenring (21 mm Verlängerung)
5mm
Zwischenring (28 mm Verlängerung)
4,9mm
Zwischenring (35 mm Verlängerung)
ca. 4,5mm
Zwischenring (42 mm Verlängerung)
ca. 4,2mm
Zwischenring (49 mm Verlängerung)

1. Ergänzung: Vergrösserungsfaktor für Objektive in Retrostellung.

2. Ergänzung: Makrosetup geändert.

Hintergrund und Setup
Ca. 7.2mm Breite.

Setup aus Olympus E-P2 mit Exakta 28mm 1:2.8 in Retrostellung und Extension Tube ohne weiteren Zwischenring. Ca. 2.5:1 auf Micro FourThirds Sensor (5:1 auf Vollformat). Stack aus 3 Einzelaufnahmen mit Helicon Focus.

Dieses Bild ist ein Kompromiss. Vergleiche hier zwei weitere Versionen.

 

Habe mir am Wochenende überlegt die ganzen Applikationen auf diesem Server auf aktuelle Versionen anzuheben. Bei der Blogsoftware wird das eine komplexere Geschichte. Dort hat sich fast alles geändert und ich muss neben dem CSS auch noch die eigenen Plugins umschreiben.

Dann habe ich mir das JSPWiki angeschaut. Was hat sich getan zwischen Version 2.0.x (aus 2006) die hier läuft und der aktuellen Version 2.8.2? Sogut wie nichts wichtiges im Markup. Deswegen wurde auch hier beschlossen: never touch a running system.

Wordpress würde für mich viel zu stressig sein :-)

[MAKROAUFNAHME EINES KAROTTENHERZENS CA. 7.2MM BREIT ALS FOTONEGATIV]
Fotonegativ
Hintergrund und Setup
Das Bild zeigt ein Karottenherz mit ca. 7.2mm Breite als Fotonegativ.

Setup bestehend aus Olympus E-P2 mit Exakta 28mm 1:2.8 mit Umkehrring und Extension Tubus und ohne weiteren Zwischenring. Ca. 2.5:1 auf Micro FourThirds Sensor (5:1 auf Vollformat).

Wenn ihr mit der Maus über das Bild fahrt, wird das Originalbild angezeigt.