Gabi und Sascha
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Der Oleanderschwärmer hat heute die Millionen Views Grenze überschritten :-). Ich hatte erst im Dezember damit gerechnet. Deswegen freut es mich um so mehr, dass diese Zahl schon im November erreicht wurde. Nächstes Ziel: 2.500.000+.

[OLEANDERSCHWÄRMER - SCHMETTERLING ALS CLOSE-UP, FORMATFÜLLEND]
 

Haben lange überlegt, ob und wie wir unsere Wohnung renovieren und wann wir es machen. Man ist zu beschäftigt und frau will alleine nicht. Also: Handwerker her.

Haben von einer Freundin die Empfehlung der Firma Ruf Raumgestaltung erhalten. Der Anfangskontakt war ein wenig schwieriger, aber als es dann geklappt hat, war es super. Also Termin zur Besichtigung und Kostenvoranschlag gemacht. Herr Ruf war super pünktlich und selbst ein nörgeliges Kind hat ihn nicht aus der Ruhe gebracht. Geplant war: ganz langweiliges Weiss. Doch Herr Ruf hatte die Idee, in das Wohnzimmer etwas Farbe zu bringen. Ich war zunächst dagegen, aber als der Mann nach Hause kam, wurde umgeplant.

Termine wurden gemacht, aber dann doch umgelegt. War für uns kein Problem. Dann kam der Tag. Wir hatten schon so einiges um- und ausgeräumt, aber Herr Ruf und sein Mitarbeiter haben ohne Murren und Knurren noch die Bücherregale und Kommoden umgestellt. Toll!

Alles lief super. Nach zwei Tagen war das ganze erledigt, super und ordentlich. Und das Wohnzimmer sieht klasse aus.

Herr Ruf kam noch einmal wieder, um Sachen auszubessern, die ich nicht mal gesehen habe :-).

Herr Ruf war immer sehr freundlich und hatte immer ein Lächeln im Gesicht. Ich kann die Firma nur empfehlen.

[MANN MIT SKATEBOARD SPRINGT IN HÖHE. UNTER IHM AUF DEM BODEN SEIN SCHATTEN. SCHWARZWEISS]
[ZWEI SKATEBOARDER FAHREN IN ENTGEGENGESETZTE RICHTUNG. EINER NACH VORNE, EINER NACH HINTEN. DER NACH VORNE FSHRENDE SCHAUT DEN NACH HINTEN FAHRENDEN AUF DAS SKATEBOARD.]
[SKATEBOARDER IN DER LUFT. UNTER IHM DAS SICH DREHENDE BOARD]
Hintergrund
Ich habe von Max die Canon 5D ausgeliehen bekommen. Zusammen mit den Objektiven EF 50mm 1:1.4 und dem EF 70-200mm 1:4 L USM.

Die Skaterbilder sind der erste Versuch mit dem Teleobjektiv. Ich hatte Glück, dass an dem Tag das Licht hervorragend war. Die Kamera als Vollformatkamera macht wirklich Spass. Sie ist zwar nicht mehr die allerneueste, keine Mark Ⅱ, ist aber sehr schnell, so dass die Bilder fast schon ein Kinderspiel waren.

Seit einiger Zeit soll unsere Wohnung verkauft werden. Für uns kein Problem. Zuerst haben wir uns selbst für den Kauf interessiert. Aber die Preisvorstellungen unseres Vermieters sind nicht in Einklang mit unseren Vorstellungen zu bringen. Er will ca. 50.000 Euro bis 70.000 Euro über Marktpreis haben.

Heute kam vom Makler ein Anruf. Er habe einen Interessenten. Der wolle aber selbst in der Wohnung leben. Ob wir damit einverstanden sind für eine unanständig hohe Summe (oberer 4 stelliger Betrag) auszuziehen? Also selbst darin wohnen, zuviel Geld dafür bezahlen wollen und die Wohnung noch nicht einmal gesehen haben? Nice try.

Wir werden erst einmal ablehnen.

Ich stolpere immer wieder über das Unix ln Kommando. Unter Unix ist es ja eigentlich immer so: von ist der erste Parameter, nach ist der Zielparameter. Einfach gesprochen: es ist eigentlich immer von-nach. Beim Link Kommando ln ist das anders. Dort wird erst das Ziel angegeben und dann der zu erzeugende Link. Der erzeugte Vektor ist dann aber genau umgekehrt, da der Link auf die ursprüngliche Datei zeigt. Ich gebe das beim ersten Versuch fast immer falsch an – womit ihr natürlich messerscharf schliesst: oft macht der Kohlmann das nicht.

Im Java 7 API wurde mit dem neuen java.nio.file Package auch die Möglichkeit geschaffen Links im Dateisystem zu erzeugen. Dort wurde es genau anders herum implementiert. Von Link nach Ziel. Für die Java Welt ist das konsistent. Im Zusammenspiel mit unixartigen Systemen nicht. Aber auch das werde ich irgendwann drin haben.

[GRAUBROT ALS MACRO - CA 5.5MM HORIZONTAL, ENTSPRICHT MASSSTAB 3.1:1 AUF MICRO FOUR THIRD SENSOR] Die bisherigen Makrobilder wurden mit dem unter Makro Setup beschriebenen System aufgenommen. Das grösste Problem war dabei bisher die Beleuchtung. Besonders dann, wenn Focus stacking verwendet wurde. Dann konnte ich nicht den Blitz verwenden, weil ich noch keine Möglichkeit den Blitz entfesselt zu betreiben. Das ist bei Focus stacking wichtig, da die Lichtquelle sich nicht bewegen darf. Diese Bewegung entsteht wenn die Kamera mit dem Einstellschlitten bewegt wird. Auf dem berechneten Bild ist dies dann unschön zu sehen.

Blitzschiene

Die Konstruktion, die ich umgesetzt habe besteht aus einer einfachen Winkelschiene aus Aluminium. Ich habe eine Winkelschiene verwendet, weil diese steifer ist als eine einfache 2mm Aluschiene. Eine 2mm Aluschiene schwingt sehr stark und dies erschien mir bei dem gedachten Einsatzzweck nicht sinnvoll. Schwingungen und Makrofotografie scheiden sich aus. 3mm wiederum sind zu dick. Stahl scheidet aus, weil zu schwer.

Diese Winkelschiene hat 11 Bohrungen im Abstand von 6cm. Die Blitzschiene ist dementsprechend ungefähr 60cm lang. Die 5 Löcher auf jeder Seite wurden gemacht, um den Blitz freier auf der Blitzschiene positionieren zu können. Die Bohrungen sind 6,5mm im Durchmesser. Damit lässt sich die Schiene mit ¼ (6,35mm) Schrauben an dem Einstellschlitten befestigen. Ebenso lassen sich ¼ Schrauben verwenden den entfesselten Blitz an der Schiene zu befestigen.

Entfesselter Blitz

Um einen Blitz entfesselt auszulösen gibt es zwei Methoden:

  1. Mit einem Fernauslösekabel, das den Blitzschuh der Kamera elektrisch mit dem entfesselten Blitz verbindet.
    Vorteil
    • TTL Messung ist möglich.
    Nachteil
    • Bei zwei Blitzen wird es kompliziert.
      Zwar gibt es eine Lösung von Walimex für Canon. Aber TTL ist dann bei meinem Setup nicht mehr möglich.
    • Kabel hinderlich und entweder zu kurz oder zu lang.
  2. Mit einem Funkauslöser. Infrarot kam von vornherein nicht in Betracht, da Infrarot immer eine Sichtverbindung benötigt. Ein Sichtverbindung schränkt mich aber zu sehr ein.
    Vorteile
    • Unabhängig vom Kabel und der Kabellänge.
    • Mehr als ein Blitz kann ausgelöst werden.
    Nachteile
    • Bei den günstigeren Geräten keine TTL möglich.
    • Verzögerung durch Funksignal. Synchronisation über 160ms nicht sicher.

Das kein TTL möglich ist stört nicht wirklich. In dem Setup mit dem Exakta 28mm 1:2,8 MC muss sowieso alles auf manuell gestellt werden.

Ich habe mich für den Funkauslöser Yongnuo RF-602 (Canon) entschieden. Dieser versprach mir das beste Preis-Leistungs Verhältnis. Zwar finde ich das Yongnuo RF-603 Konzept besser. Hier las ich im Netz aber von zu vielen Problemen mit Olympus Kameras und Blitzen.

Blitz auf Blitzschiene befestigen

Der Olympus FL-36R kam auf den RF-602 Empfänger. Der Empfänger wiederum auf einen Novoflex Kugelkopf Neiger 19P mit Blitzschuh & Drehteller. Von Novoflex gibt es auch einen Kugelkopfneiger ohne Drehteller. Davon rate ich ab. Grund: ihr müsst immer mal wieder den Kugelkopfneiger leicht drehen, weil die 90° Öffnung nicht exakt in die korrekte Richtung zeigt. Dazu jedes mal die ¼ Schraube an der Blitzschiene zu lösen ist lästig. Investiert die 2€ mehr und erspart euch den Stress.

Alles zusammen sieht dann so aus:


Olympus FL-36R auf Yongnuo RF-602 (Canon) Empfänger auf Novoflex Neiger 19P Kugelkopf mit Blitzschuh & Drehteller

Olympus E-P2 mit Yongnuo RF-602 (Canon) Sender auf Novoflex Castel-Q Makro-Einstellschlitten
Olympus FL-36R auf Yongnuo RF-602 (Canon) Empfänger auf Novoflex Neiger 19P Kugelkopf mit Blitzschuh & Drehteller

Kosten

Die Aluminiumschiene war die billigste Komponente mit 3,39€ für 1m. Dazu kamen noch einige Werkzeuge, die wir nicht im Haus haben: Körner (2,99€), Feile zum entgraten (4,99€), 6,5mm Metallbohrer (3,49€) und Sägeblätter für Metall (2,49€). Der Kugelkopfneiger lag mit 28,56€ bei enjoyyourcamera im Budget. Der Funkfernauslöser RF-602 von Yongnuo (Sender und ein Empfänger) kosteten 39,95€ bei Amazon. 3 ¼ Schrauben waren sehr teuer mit zusammen 9,36€.

Was noch kommt

Zur Zeit kommt nur ein Blitz zum Einsatz. Mittelfristig soll ein zweiter Blitz zum Einsatz kommen, um Szenen optimaler ausleuchten zu könen.

Fazit

Mit dem Setup bin ich sehr zufrieden. Die Graubrot Aufnahmen sind damit entstanden. Dort könnt ihr auch lesen, was für ein Objektiv verwendet wurde und welche Leitzahl am Blitz eingestellt wurde. Allerdings sind bis zu einer vernünftigen Blitz/Blenden Kombination einige Fehlaufnahmen entstanden. Es ist halt sehr viel zu experimentieren.

Gemachte Fehler

Ich habe die ¼ Schrauben zuerst mit Federscheiben verwendet. Mit den Federscheiben ist sind Blitzschiene und Kugelkopfneiger zwar sehr fest verbunden, aber auch wieder sehr schwer zu lösen. Jetzt kommen einfache Unterlegscheiben zum Einsatz. Das ist nicht ganz so fest, lässt sich aber wieder lösen.

Das Velbon Stativ mit seiner Schnellwechselplatte kommt an seine technischen Grenzen. Nicht wegen des Gewichtes, sondern wegen der Velbon QB-157 Schnellwechselplatte. Diese lässt sich nicht präzise genug am Einstellschlitten befestigen. Das Problem ist konstruktionsbedingt.


Das Bild oben zeigt übrigens ein Canon FD 50mm 1:1,4 in Retrostellung an der Olympus E-P2. Kurzes Fazit dazu: das Canon eignet sich nicht für Aufnahmen in Retrostellung. Der Schärfeabfall am Rand ist dramatisch. Zumindest mit dem FD an MFT Adapter, der die Springblende überbrückt. Vielleicht ist es besser mit nicht so tiefen Adapter. Da für Retrostellung kürzer Brennweiten besser geeignet sind, werde ich diesen Experimentierpfad nicht weiter verfolgen.


Bilder aufgenommen mit Maxs Canon 5D. Danke für die Leihgabe.

Dieses Blog gibt es heute seit 7 Jahre. In der Zeit haben sich über 2.250 Einträge – mehr oder minder sinnvolle. Hätte ich mit der aktuellen Frequenz geschrieben, so würden es weitaus weniger sein. Ich hatte einige Zeit einen Durchhänger, sogar überlegt das Schreiben hier ganz einzustellen. Die Themen drehten sich im Kreis, tun es zum Teil immer noch. Auch springe ich nicht mehr gleich auf jede Sau auf, das gerade durchs Dorf getrieben wird.

Vor ein paar Monaten habe ich noch mal probiert jeden Tag hier etwas einzustellen. Es ist mir sehr schwer gefallen und nur der Wille es zu schaffen hat am Ende zum Erfolg geführt. Spass hat es am Ende des Monats nicht mehr gemacht. Zwar gingen die Zugriffe hoch auf über 200 Pageviews am Tag (dies ist ein kleines Blog), aber das interessiert mich nur ganz weit am Rande. Die aktuellen Zugriffszahlen habe ich seit Wochen nicht mehr ermittelt.

Ich will auch schon seit knapp 2 Jahren – oder länger – die Software auf den neuesten Stand bringen – diese Software ist seit 6 Jahren im Einsatz. Allein, ich kann mich nicht wirklich dazu durchringen. Ok, das Design gefällt mir nicht mehr. Aber ich muss auch einiges am Kern umprogrammieren und dazu fehlt im Augenblick die Zeit. Es gibt wichtigere Dinge und ausserdem: never touch a running System.

Bis in einem Jahr, wenn ich den Geburtstag des Blogs nicht wieder mal vergesse. Bleibt mir gewogen und… have fun :-)

Hintergrund
Der Ausschnitt zeigt ein Stück Graubrot von ca. 5,5mm Breite. Dies entspricht einem Massstab von ungefähr 3,1:1 auf einem Micro Four Thirds Sensor.

Das Setup bestand aus einer Olympus E-P2 mit einem Exakta 28mm 1:2,8 MC für M42 in Umkehrstellung. Ein 35mm Zwischenring verlängerte den Abstand vom Objektiv zum Sensor. Das Bild ist eine Komposition aus 7 Aufnahmen bei Blende 11. Für das Focusstacking wurde Helicon Focus verwendet. Blitz wurde ausgelöst mit Leitzahl 4.

Vorstellungsgespräch. Der Kandidat ist sehr nervös. Beim Sprechen beben die Lippen und die Hände werden nervös geknetet. In diesen Augenblicken ist es wichtig dem Kandidaten die Angst etwas zu nehmen. Ich mache es indem ich erst einmal mit Belanglosigkeiten anfange. Ihm dann etwas über die Firma erzähle und über mich. Trotzdem gibt es immer wieder eine Situation, bei denen ich den Kandidaten auch nicht weiter helfen kann. Und nicht weiter helfen will. Dann, wenn sie mir erzählen, was sie in der Vergangenheit gemacht haben. Und auf eine einfache Nachfrage nicht antworten können und ins Stammeln geraten. So auch heute. Der Kandidat erzählte davon, dass er Erfahrung mit Assembler hat. Auf welcher Prozessorarchitektur wollte ich wissen. 8051. Okay. Muss man nicht kennen. Aber der 8051 ist ein verflucht weit verbreiteter Prozessor von Intel im embedded Umfeld (Microcontroller). Die haben davon Zehnerpotenzen mehr verkauft als von der x86 Plattform. Und zufällig kenne ich die Plattform, ein Bekannter hat dafür mal was für den Transrapid gemacht. Ich habe dann gefragt, ob es ein 8-Bit Prozessor ist? Ähm… weiss ich nicht mehr. Oops… das Projekt lief vor 6 Monaten aus. Das darf nicht passieren.

Habe mich gerade durch die diversen Homepages von Eisenbahnmodellbauläden und Eisenbahnmodellbauherstellern gewühlt. Besser gequält. Also nicht, dass ihr jetzt Angst habt, ich würde mir das antun, Modelleisenbahn bauen. Ich suche nur kleine Figuren für ein Fotoprojekt im Winter.

Diese Webauftritte sind schockierend schlecht. Unübersichtliche, lange Listen; Eingabe von Kategorien - weiss der Henker was das alles bedeutet. Für nicht Eingeweihte undurchschaubar. Produktbezeichnungen ohne Erklärung oder Bilder wie 09570 Digit. fahren u. schalten m. d. "compact" oder BR 86 DR IV sagen mir gar nichts. Kataloge zum Bestellen. Bestellen! Plus Versandkosten! Nicht als PDF herunter laden oder gar beim Anbieter stöbern. Das Internet wird ausgedruckt.

Das es dem Modellbahngeschäft schlecht geht wundert mich nicht mehr.

Verdammichnochmal, heute ist kein bescheuerter Binärtag. Der war vor 900 Jahren - plus minus ein paar Tagen.

Das telefonische Bewerbungsinterview war abgesprochen. Mehrfach gingen Mails mit Bestätigungen hin und her. Dann habe ich heute angerufen. Und was war? Er kann gerade nicht. Ist auf der Arbeit. Hallo?! Das wusstest er nicht vorher? m(

Der Prozess sieht so aus:

  1. Eine Mail mit Attachment kommt rein und wird unter Windows Outlook geöffnet
  2. Die Mail wird per drag 'n' drop in ein Netzlaufwerk kopiert und residiert dort dann als Datei mit der Endung msg.
  3. Der Mac User muss den Inhalt bearbeiten. Dazu muss er
    1. Die Mail vom msg Format in das emlx Format konvertieren (Apple Mail 2.x - 4.x).
    2. Die emlx Datei wird mittels Doppelklick geöffnet.
    3. Das Attachement kann mit Sichern wiederum gespeichert werden - Ordner: Documents, nicht der Ordner der emlx Datei.
  4. Das Word Dokument (docx) wird mittels Doppelklick auf die Datei mit OpenOffice geöffnet und kann letztendlich gelesen werden.

IT ist doch was grossartiges.

Warten auf Kunden
[RIKSCHAFAHRER WARTET AUF KUNDEN WÄHREND EIN DEMONSTRATIONSZUG AN IHM VORBEI ZIEHT]
#OccupyBerlin
 

Seit einiger Zeit schaue ich Abends öfter Sandmännchen (am liebsten Molly Monster). Mit dem Kind. Der Sandmann kommt manchmal mit Fahrzeugen, die ein Kennzeichen haben. Mal ein Auto, mal eine Lokomotive. Diese haben immer eine Bezeichnung, die mit der Abkürzung PU beginnt, dann eine Nummer. Seit ich diese Bezeichnung zum ersten mal wahrgenommen habe grübelte ich was sie bedeutet. Dann habe ich an die Sandmannredaktion geschrieben. Heute kam die Antwort: die Abkürzung PU steht für Puppentrickproduktionsnummer. Die Nummer dahinter gibt die Folge der jeweiligen Sendung an.

Das Wochenende kann nicht mehr schlecht werden :-)

Im Oktober waren die Schwager in Berlin. Damit diese 4 anstrengenden Tage nicht in Vergessenheit geraten, hier ein kurze Übersicht.

  1. 6. Oktober, Tag der Anreise
    • LKW brennt auf A2 - 3 Stunden Pause
    • THW baut Unterstand in Ebertystraße und stützt Balkon (Bilder)
    • Ankunft, Freitag, 1.30 Uhr
  2. Freitag
    • Sascha wird fast von Handtasche in Grünberger Straße erschlagen. Geistig verwirrte Frau wollte Amok laufen.
    • Brosi hat Bud Spencer T-Shirts (2) gekauft
    • Simon-Dach runter zur Revaler. Graffiti gezeigt.
    • Essen Burgermeister Schlesisches Tor
    • Wochenmarkt Maybachufer mit anschliessendem Bier und Straßen-Cabaret in Hobrechtstraße
    • Currywurstessen bei Konopke, Eberswalder Straße
    • Langweilen am Kollwitzplatz - Bier wurde verweigert - keine Bedienung erschienen.
    • Nach einer Umzingelung von langweiligen, spätgebärenden Müttern und Ord­nungs­amts­mit­ar­be­itern in Divisionsstärke wurde Flucht nach Friedrichshain angetreten.
    • Bier- und Cocktail trinken am Zebrastreifen (Simon-Dach)
    • Sascha und Ralf W.: Fussball - Brosi gibt Micky Lehrstunde in Turnierbilliard im SEZ, anschliessende Belohnung von Brosi durch Micky im Ebertytreff mit integrierter Atemschutzübung
    • Ausklingen des Tages mit Worms und Bier
  3. Samstag
    • Aufstehen um 8.44 Uhr
    • Gaffen bei Filmarbeiten für noch nicht ausgestrahlte Krimi-Soap in Ebertystraße und Heidenfeldstraße - vermutlich RTL.
    • Nach Frühstück Technikmuseum. Jungs nach 7 Stunden erledigt, glänzende Augen, sabbernde Mundwinkel
    • Hackescher Markt: teures Bier mit netter Bedienung (draussen), nach einsetzendem Wolkenbruch scheiss Bedienung drinnen (Rocco). Öde Touristenabsteige
    • Micky will Döner (Avic Kopernikus- Ecke Warschauer) - Ralf und Ralf Schnitzel (Domke) dann aber doch Döner
    • 5 Liter Fass in Wohnung mit Karsten erledigt
    • Johnny English in Spätvorstellung im Cubix (grottenschlecht) - mit einscheissen der Toilette, vollblähen des Fahrstuhls und mit Handschlag als letzte aus dem Kino verabschiedet.
    • Worms
  4. Sonntag
    • We will Rock you
    • Mit persönlichem Namensschild Tisch reserviert
    • Sascha richtet Bestuhlung - Platz 14 Reihe 17. Theater muss nicht geräumt werden.
    • Tauenzien runter, Bio-Curryuwrst bei Witty's gegessen
    • 2,5 Stunden Bowlen im SEZ (bis ca 22 Uhr)
    • Am Ende Micky sagen wir man die Kugel halten muss
    • Paule's Metal Eck
    • Döner bei Avic
    • Nach Hause laufen
    • Sascha und Ralf A.: Worms
  5. Montag
    • Spät aufstehen
    • Exit through the Gift shop gesehen (Banksy)
    • Shirts gekauft in Grünberger Straße (Ralf W.), zeigen der Graffiti am Intimes
    • 14 Uhr Führung Tour 1 Berliner Unterwelten am Gesundbrunnen - ausverkauft, Karten für 16 Uhr.
    • Dazwischen Shoppen für Moni (DJ Bobo)
    • Sascha Bilder abgeholt
    • Ralf und Ralf: nur gucken nicht anfassen im Gesundbrunnencenter
    • Bunker angeschaut
    • Brosi war schneller als sein Schatten im Luminizenzraum - machte eine gute Figur
    • Essen gehen - Marcello mit Pasta wurde mit 2:1 Stimmen abgelehnt - 1 Enthaltung die sich der Mehrheit anschliesst (Ralf W.)
    • Essen für Landeier ok. Micky hatte Delphinpizza die leuchtete
    • Bowlen und Billiard bis Mitternacht
    • Micky sammelt Pflastersteine (Viva la Revolution)
    • Tag mit Worms und Bier ausklingen lassen
  6. Dienstag
    • Brosis Bruder weckt alles um 7.34 Uhr

Pausenzeiten wurden mit freundlicher Unterstützung der BVG und diverser Brauereien überbrückt.

Igitt! Wie kann ein griechischer Ministerpräsident – ausgerechnet ein griechischer – auf die Idee kommen in schlimmster demokratischer Manier das Volk zu befragen. Die Griechen haben doch die längste Erfahrung mit der Demokratie und müssten es eigentlich besser wissen: Demokratie ist erst dann akzeptabel wenn das Volk effektiv von demokratischen Entscheidungen ferngehalten wird.