Gabi und Sascha
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Gestern Nachmittag waren wir im Berlin Zoo Aquarium. Es war sehr voll. Bis 17 Uhr. Kurz vorher die Durchsage: «Das Aquarium schliesst in wenigen Minuten. Bitte begeben Sie sich zum Ausgang.» Wiederholt in allen möglichen Sprachen. Und die Touristen folgten der Aufforderung. Um 5 Uhr Nachmittags waren wir fast alleine im Aquarium.

In Zukunft gehen wir immer am Tag der Sommerzeit- auf Winterzeitumstellung ins Aquarium :-)

Maven ist ein hervorragendes Werkzeug um grosse, nicht triviale, Java Projekte zu verwalten. Trotz aller Stärken von Maven gibt es einige Dinge, die im Bereich des Abhängigkeitenmanagements vermieden werden müssen. Nicht alles was machbar ist, muss auch gemacht werden.

Regel

Verwende Versionsproperties nur innerhalb eines Projektes. Und auch nur dann, wenn die Versionsbezeichnung mehr als einmal verwendet wird.

Beschreibung

In Projekt A wird ein Property mit einer Artefaktversion definiert. Dieses Property wird in Projekt B wieder verwendet. Problematisch ist bei dieser Art der Benutzung, dass in Projekt A nicht bestimmt werden kann, für was das Property verwendet wird. Der direkte Bezug zu einem Artefakt fehlt.

Beispiel:

Projekt A


    <project>
        <artifactId>A</artifactId>
        …

        <properties>
            <version.artifact.xyz>1.2.0</version.artifact.xyz>
        </properties>
    </project>

Projekt B


    <project>
        <parent>
            <artifactId>A</artifactId>
            …
        </parent>
        <artifactId>B</artifactId>

        <dependendies>
            <dependendy>
                <artifactId>xyz</artifactId>
                <version>${version.artifact.xyz}</version>
            </dependendy>
        </dependendies>
    </project>

In so einem Fall ist es besser den dependencyManagement Mechanismus zu verwenden. In diesem Fall werden die POM Dateien wie folgt angepasst. Dabei wird in Projekt A im dependencyManagement Element das Artefakt samt Version definiert. Erst in Projekt B wird diese Abhängigkeit dann aber wirklich aufgelöst:

Projekt A


    <project>
        <artifactId>A</artifactId>
        …

        <dependencyManagement>
            <dependendies>
                <dependendy>
                    <artifactId>xyz</artifactId>
                    <version>1.2.0</version>
                </dependendy>
            </dependendies>
        </dependencyManagement>
    </project>

Projekt B


    <project>
        <parent>
            <artifactId>A</artifactId>
            …
        </parent>
        <artifactId>B</artifactId>

        <dependendies>
            <dependendy>
                <artifactId>xyz</artifactId>
            </dependendy>
        </dependendies>
    </project>

Merke

Any problem in computer science can be solved with another layer of indirection. But that usually will create another problem.- David Wheeler

Und Versionsproperties sind nicht anderes als eine Indirektion. Diese können für einen menschlichen Bearbeiter der Information schwer zu durchschauen sein. Für eine Maschine fehlt jegliche semantische Information.

Das Snapback-Feature ist eigentlich ein alter Hut. Auf Mobiltelefonen ist es allerdings durch den Patenttroll Apple geschützt. Was aber wenn ich nun in einen Monitor einen Mobilfunkchip einbaue, den Monitor an einen Rechner anschliesse auf dem ein Linux/Windows/Solaris/Wasauchimmer läuft, durch die Stadt damit latsche und mit dem Monitor telefoniere. Abgesehen davon das es bestimmt bescheuert aussieht, bekomme ich auch Post von Apples Patentgeiernanwälten?

[WESPE MIT BEINEN UN KOPF]
Wespe
 

Ich mag Hans-Peter Uhl nicht. Herr Uhl wird auf tageschau.de mit den Worten zum Staatstrojaner zitiert: Vielleicht werden wir eines Tages sogar kleinlaut zugeben müssen, dass wir es gar nicht können.. Entweder spricht Uhl hier im Pluralis Majestatis oder er spricht als Vertreter des BKAs. Beides ist schlimm. Beim Maiestatis und bei der anderen Auslegung der Formulierung zeigt sich, dass er seinem Job als Volksvertreter nicht gerecht werden kann. Wie kann er als ein Vertreter der Legislative, der das Handeln der Exekutive überwachen soll, sich so mit einer Behörde der Exekutive so identifizieren? Doch nur, wenn er seinen Job als Volksvertreter nicht ernst nimmt. Für mich sind Menschen wie Uhl sind eine Gefahr für die Demokratie.

Wollte gerade in paar DVDs brennen. Mit Mac OS X 10.8 (Mountain Lion). Der Brennvorgang ist daneben gegangen. Und da ich den Ordner nicht mehr brennen wollte habe ich ihn gelöscht. Dann einen weiteren Ordner brennen. Und es erschient der folgende Dialog. Oder - besser - der folgende Teil eines Dialoges (Klick zum Vergrössern):

[MAC OS X DVD BRENN RECOVERY DIALOG]

Keine Ahnung wie es unten im Dialog aussieht. Wenn ich die Return Taste drückte wurde ich aufgefordert eine leere DVD einzulegen. Damit der Brennvorgang wiederholt werde. Mit Tab Navigation und dann Leertaste drücken, um einen eventuellen alternativen Auswahlbutton zu drücken ging leider nicht. Der Dialog scheint nur einen OK-Button zu haben. Der Dialog liess sich auch nicht durch einen Neustart des Rechners beseitigen.

Ich habe dann in den sauren Apfel gebissen und einen weiteren DVD Rohling verbraten habe. Und jetzt ratet was passiert ist. Der Dialog ist wieder gekommen :(

Es sind die Kleinigkeiten die nerven.

Gelöst hat sich das Problem letztendlich, indem ich alle existierenden Brennordner (.fpbf Ordner) gelöscht habe. Der Preis, ich musste alle bisher vorbereiteten Brennorder neu anlegen.

Ich habe das Makro Setup (Tabletop) in zwei Parametern verändert. Einige Erfahrungen hatte ich bereits hier aufgeschrieben.

Zuerst einmal verwende ich ein anderes Objektiv. Es kommt nicht mehr das Exakta 28mm f2,8 M42 zum Einsatz. Das Objektiv wurde ersetzt durch das Voigtländer Nokton 25mm f0,95. Das Nokton wird mit einem 52mm Umkehrring an das Micro Four Thirds Bajonett der Olympus E-P2 angeschlossen.

Da das Licht der entfesselten Blitze immer zu hart war, habe ich aus einer transluzenten Plastikbox eine Art Lichtzelt gebastelt. Die Plastikbox habe ich im 1€ Laden erstanden.

[PLASTIKBOX OHNE OBJEKTIVÖFFNUNG]
Plastikbox ohne Objektivöffnung
[PLASTIKBOX OHNE OBJEKTIVÖFFNUNG]
Plastikbox mit Objektivöffnung

Die Kamera steht nicht mehr auf einem Stativ. Der Boden in der Wohnung (Altbau) vibiert zu stark - selbst wenn unten ein LKW vorbei fährt. Kamera samt Makroschlitten werden jetzt mit einem Kugelkopf und einer Tischklemme direkt am Tisch befestigt. Um den Blickwinkeln zum Objekt einzustellen eignen sich Asterix- und Obelix Comics hervorragend. Aufgebaut sieht das Setup dann so aus:

[MAKROSETUP TABLETOP]
Tabletop Makrosetup bei Aufnahme einer Wespe

Die Blitze werden über zwei Yongnuo RF-602 Empfänger angesteuert. Dieses kabellose Auslösesystem funktioniert ohne Probleme. Es ist in der ganzen Zeit noch nicht einmal zu Fehlzündungen gekommen.

Das Ergebnis ist eine klare Verbesserung gegenüber den Exakta Setup Allerdings ist das Setup mit dem Nokton auch um einige hundert Euro kostspieliger als das Exakta Setup. Hier eine Aufnahme mit dem Exakta Setup:

[WESPENKOPF]
Wespe (Exakta)

Und hier eine ähnliche Version mit dem Nokton Setup:

[WESPENKOPF]
Wespe (Nokton)

Probleme habe ich immer noch mit dem Kontrast und der Lichtführung. Auch wenn diese bereits besser geworden ist. Aber sie machen sich beim Verrechnen des 40 Bilder Stacks und unschönen Artefakten (Fühler rechts, Facettenauge links) bemerkbar. Ich konnte die Artefakte auch nicht mit anderen Berechnungsmethoden und Parametern in Helicon Focus beseitigt werden. Ausserdem sind die Bilder in der Mitte etwas flau. Vielleicht sollte ich als Hintergrund einmal schwarzen Samt verwenden.

Bei heutiger Makro Session gelernt:

  1. Styropor eigenet sich nicht als Reflektor. Licht ist zu hart.
  2. Du hast immer einen Blitz zu wenig.
  3. Du hast immer eine Klammer mit ¼″ Gewinde zu wenig.
  4. Blaues Schreibpapier reflektiert zu stark und war als Hintergrund nicht zu gebrauchen.
  5. Schwanenhälse sind unbezahlbar. Wie kam ich bisher ohne sie zurecht?
  6. Cullmann Flexx Studio ist 20€ zu teuer für die Qualität
    • schwergängige Gewinde
    • Grosse Klemme nicht stark genug für langen Schwanenhals mit Blitz
    • Kugelkopf hat nicht Novoflex Qualität, hackelig bei Bedienung
    • Aufbewahrungstasche zu knapp bemessen für alle Teile
  7. Transluzente weisse Plastikbox auf 1€uro Laden eignet sich hervorragend als Diffusor.
    • Muss nicht immer Tupper sein und tut auch nicht weh sie auf zu schneiden.
  8. Nach 3 Stack Reihen bei Blende 4 und 40 Bilder kann ich mich nicht mehr konzentrieren und brauche eine Pause.
  9. Muss noch mehr mit Helicon Focus experimentieren. Haare von Insekten können zu unschönen Artefakten führen.
[FRONTALANSICHT EINER STUBENFLIEGE]
Stubenfliege
Weiter Informationen
Voigtländer Nokton 25mm reverse mounted
Fokusverlängerung 21mm, ca. 2.5:1
Stack aus 40 Aufnahmen