Gabi und Sascha
Kategorien : Alle | Berlin | Bücher | Fotografie | Java | Linkhalde | Weichware | Verfassung

Ich habe das Makro Setup (Tabletop) in zwei Parametern verändert. Einige Erfahrungen hatte ich bereits hier aufgeschrieben.

Zuerst einmal verwende ich ein anderes Objektiv. Es kommt nicht mehr das Exakta 28mm f2,8 M42 zum Einsatz. Das Objektiv wurde ersetzt durch das Voigtländer Nokton 25mm f0,95. Das Nokton wird mit einem 52mm Umkehrring an das Micro Four Thirds Bajonett der Olympus E-P2 angeschlossen.

Da das Licht der entfesselten Blitze immer zu hart war, habe ich aus einer transluzenten Plastikbox eine Art Lichtzelt gebastelt. Die Plastikbox habe ich im 1€ Laden erstanden.

[PLASTIKBOX OHNE OBJEKTIVÖFFNUNG]
Plastikbox ohne Objektivöffnung
[PLASTIKBOX OHNE OBJEKTIVÖFFNUNG]
Plastikbox mit Objektivöffnung

Die Kamera steht nicht mehr auf einem Stativ. Der Boden in der Wohnung (Altbau) vibiert zu stark - selbst wenn unten ein LKW vorbei fährt. Kamera samt Makroschlitten werden jetzt mit einem Kugelkopf und einer Tischklemme direkt am Tisch befestigt. Um den Blickwinkeln zum Objekt einzustellen eignen sich Asterix- und Obelix Comics hervorragend. Aufgebaut sieht das Setup dann so aus:

[MAKROSETUP TABLETOP]
Tabletop Makrosetup bei Aufnahme einer Wespe

Die Blitze werden über zwei Yongnuo RF-602 Empfänger angesteuert. Dieses kabellose Auslösesystem funktioniert ohne Probleme. Es ist in der ganzen Zeit noch nicht einmal zu Fehlzündungen gekommen.

Das Ergebnis ist eine klare Verbesserung gegenüber den Exakta Setup Allerdings ist das Setup mit dem Nokton auch um einige hundert Euro kostspieliger als das Exakta Setup. Hier eine Aufnahme mit dem Exakta Setup:

[WESPENKOPF]
Wespe (Exakta)

Und hier eine ähnliche Version mit dem Nokton Setup:

[WESPENKOPF]
Wespe (Nokton)

Probleme habe ich immer noch mit dem Kontrast und der Lichtführung. Auch wenn diese bereits besser geworden ist. Aber sie machen sich beim Verrechnen des 40 Bilder Stacks und unschönen Artefakten (Fühler rechts, Facettenauge links) bemerkbar. Ich konnte die Artefakte auch nicht mit anderen Berechnungsmethoden und Parametern in Helicon Focus beseitigt werden. Ausserdem sind die Bilder in der Mitte etwas flau. Vielleicht sollte ich als Hintergrund einmal schwarzen Samt verwenden.