Gabi und Sascha
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Seit knapp einem Jahr fotografiere ich nur noch mit Festbrennweiten. Entweder mit dem Voigtländer Nokton 25mm oder dem M.Zuiko 45mm. Allerdings nicht aus den Gründen, die ich öfter lese: mit Festbrennweiten fotografiert man besser. Das halte ich für Blödsinn. Zoomobjektive sind flexibler, ich muss mich nicht so viel bewegen, um einen anderen Ausschnitt zu bekommen. Auch die vermeintlich bessere Qualität der Linsen ist nicht so viel besser, als dass ich es auf Abzügen sehe. Zumindest wenn das entsprechende Kleingeld in die Hand genommen wird. Und das Gewicht der Linsen spielt im Micro Four Third System nicht eine so grosse Rolle wie bei entsprechenden Linsen von Canon oder Nikon.

Ich mag Festbrennweiten mehr, weil die Objektive schneller sind. Beim Micro Four Third System spielt eine grosse Blende eine entscheidende Rolle wenn freigestellt werden soll. Durch den Crop Faktor von 2 muss die Blende doppelt so weit offen sein, um einen Depth of Field Effekt wie bei 35mm Sensoren zu erreichen. Ein f1.8 MFT Objektiv entspricht einem f3,6 an einem 35mm Sensor. In diesem Bereich gibt es schlicht noch keine guten, einigermassen preisgünstige Objektive. Das Lumix G 12-35mm f2,8 ist mir mit einen 1.100€ noch etwas zu teuer :)

Deswegen verwende ich Objektive mit Festbrennweite. Und nicht, weil ich gerne laufe.

[FANTA-DOSE ALS CLOSEUP]