Gabi und Sascha
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Mit dem Olympus 60mm f2.8 Macro kann man sehr viel Spass haben. Aller­dings nicht gerade in extre­men Si­tua­tionen die nichts mit der Makro­foto­grafie zu tun haben.

Ich war mit dem Objektiv ein paar mal Nachts unterwegs. Die Kamera auf einen hohen ISO Wert ein­ge­stellt und die Blende weit offen im A Modus. Den Fokus­be­grenzer des Objektivs auf 0,4m bis ∞ ein­gestellt.

In einer solchen Situation ist es Glückssache, dass der Auto­fokus trifft. Sehr oft pumpt das Objektiv am kurzen Ende (0,4m) und irgend­wann gibt die Kamera auf. Es geht etwas besser, wenn ein Fokus­punkt gesetzt wird. Trotz­dem sind keine Wun­der zu erwarten.

[SCHWARZWEISS - PERSON MIT REGENSCHIRM STEHT AN EINER STRAßENBAHNHALTESTELLE UND WENDET DER KAMERA DEN RÜCKEN ZU. NEBEN DEM MANN IST EIN MÜLLEIMER ZU SEHEN. ES REGNET]

Ebenso hat das Objektiv Pro­bleme an der Olympus OMD E-M1 wenn die Kamera im Continuous Auto­focus plus Tracking (C-AF+TR) Modus ist. Über den Modus hatte ich hier schon etwas ge­schrie­ben. Kamera und Objektiv sind sehr lang­sam. Es können bis zu 2 Sekun­den vergehen, bis die Kamera den Fokus auf das Objekt gesetzt hat und aus­löst. Und auch der Tracking­modus ist dann sehr lang­sam. Im P Modus ist die Kom­bi­na­tion über­haupt nicht zu ge­brau­chen, im A Modus mit etwas ge­schlos­sener Blende geht es etwas besser.

Bei einem 60mm Micro Four Third Objektiv muss auch immer be­dacht werden, dass der Ab­stand zum Objekt mit­unter grösser ist. Das hat zur Folge, dass immer wie­der an­dere Dinge in das Bild hinein geraten und das Tracking der Kamera durch­einan­der brin­gen. Gerade in beleb­teren inner­städt­ischen Ge­bieten gilt dies zu berück­sich­tigen.

[FAHRRADFAHRER IM STRAßENVERKEHR MIT STARKER BEWEGUNGSUNSCHÄRFE DER UMGEBUNG.]

Bei meinen weiteren Versuchen mit dem C-AF+TR Modus wer­de ich wie­der das M.Zuiko 45mm f1.8 einsetzen. Auch Nachts mehr das 45mm, wenn nicht das Nokton zum Ein­satz kommt.