Gabi und Sascha
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[ZWEI MENSCHEN SITZEN IN EINER ECKE AN EINEM HAUSEINGANG UND UMARMEN SICH. AN DER GLASSCHEIBE NEBEN DEM PAAR STEHT DER SCHRIFTZUG "WILLKOMMEN". HINTER DEM PAAR LIEGT EINE REISETASCHE.]
 

In den letzten Tage habe ich an einer neuen Kugelbahn gebaut. Zwei Grundelemente wollte ich darin unterbringen:

  1. die Welle - basieren auf Lego Raupenketten Elementen.
  2. einer Nürnberger Schere - als Lift.
Die Nürnberger Schere war dabei das problematischere Element. Da sie ausgefahren sehr wackelig ist, muss sie in einem Führungsgestänge einigermassen in Richtung gehalten werden. Das zweit Problem ist der Antrieb, der sehr stabil ausfallen muss. Gerade im eingefahrenem Zustand muss ein sehr hohes Drehmoment aufgewendet werden, um den Widerstand zu überwinden. Ich habe dies durch einen verstärken Scotch-Yoke Kurbeltrieb gelöst. Die Verstärkung besteht aus einer zweiten Führungsachse, die ein verdrehen der eigentlichen Triebachse verhindert. Zusätzlich wurden an der offnen Seite des Triebs zwei Führungsstangen angebracht, die als eine Art Käfig dienen, in denen der Kurbeltrieb läuft.

Angetrieben wird der Kurbeltrieb von einem Power Functions M-Motor (58120). Dessen 3,63Ncm treiben über ein Schneckenantrieb ein 16 Zähne Zahnrad an. Der 9V Mini-Motor (43362) mit seinen 2,25Ncm reicht nicht aus. Das Antriebsgehäuse habe ich als Noppen-Konstruktion ausgelegt. Diese ist gerade ausreichen, um mit den Kräften um zu gehen. Besser würde hier eine noppenlose Konstruktion sein.

Die Kugelbahn ist für ca 15 Lego Sports- und Bionicle Zamor Kugeln ausgelegt.

Das Mühlenelement habe ich gebaut, um die Kugel vom Wellenelement in ausreichend Höhe zu bekommen. Es war mehr eine Fingerübung als Herausforderung.

Beim TTIP Abkommen wird bekanntlich auch ein sogenanntes Investitionsschutzabkommen verhandelt. Einfach ausgedrückt können dabei Konzerne Staaten vor privaten Gerichten auf Schadenersatz verklagen. Z.B. wenn sie meinen Gesetze werden zu ihren Ungunsten geändert und dem Konzern entgehen zukünftige Gewinne. Darauf können wir ein ganz neues Geschäftsmodell aufbauen:

Konzern A verkauft das Produkt X. Am Anfang verdient er gut damit, weil er seinem Konkurrenten B voraus ist. Die Konkurrent B holen auf. Konzern A verdient weniger. Weil Konzern A seine Kennzahlen im Griff hat merkt er dies lange vor der Öffentlichkeit und den Investoren. Damit die Gewinne weiter sprudeln, zumindest so lange wie der gegenwärtige Vorstand im Amt ist, investiert Konzern A in Lobbyisten und PR, damit ein Gesetz zu seinen Ungunsten beschlossen wird. Dann verklagt Konzern A den das Gesetz erlassenden Staat auf den entgangenen Gewinn. Gewinnt er, sprudeln die Einnahmen kurzfristig wieder. Und egal ob er verliert oder gewinnt: die Investition in Lobbyisten und PR kann abgeschrieben werden.

Deswegen: Stopp TTIP!

[EINE FRAU FÄHRT AUF EINEM FAHRRAD AN EINER GRUPPE HALTENDER AUTOS AN EINER AMPEL VORBEI. DIE BELEUCHTUNG DER DÄMMERUNG UND DER STADT MACHEN DAS BILD SEHR BUNT]
Woman on Bike in front of Cars
Hintergrund
In den lezten Monaten habe ich das Mitziehen der Kamera bei längeren Belichtungen verstärkt geübt. Und die Extremsituationen wurden… extremer. Dieses Bild entstand im Sommer 2014 am Ende der Dämmerung in Berlin an der Warschauer Straße. Ich habe in einer Stunde knapp 300 Aufnahmen gemacht. Dieses ist das einzige Bild was gut geworden ist.

Die Kamera war im Continuous Auto­focus plus Tracking (C-AF+TR) Modus. Der Modus ist an den Olympus Kameras erst seit der Olympus OMD EM-1 einigermassen zu gebrauchen. Trotzdem gibt es bei der Aufnahme noch Probleme. Der Bildstabilisator muss ausgeschaltet werden, damit nicht zu viele vertikale Streifen entstehen. Bei späteren Bildern habe ich den Stabi ausgeschaltet und der Fluss der Lichter ist harmonischer.