Gabi und Sascha
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Beim TTIP Abkommen wird bekanntlich auch ein sogenanntes Investitionsschutzabkommen verhandelt. Einfach ausgedrückt können dabei Konzerne Staaten vor privaten Gerichten auf Schadenersatz verklagen. Z.B. wenn sie meinen Gesetze werden zu ihren Ungunsten geändert und dem Konzern entgehen zukünftige Gewinne. Darauf können wir ein ganz neues Geschäftsmodell aufbauen:

Konzern A verkauft das Produkt X. Am Anfang verdient er gut damit, weil er seinem Konkurrenten B voraus ist. Die Konkurrent B holen auf. Konzern A verdient weniger. Weil Konzern A seine Kennzahlen im Griff hat merkt er dies lange vor der Öffentlichkeit und den Investoren. Damit die Gewinne weiter sprudeln, zumindest so lange wie der gegenwärtige Vorstand im Amt ist, investiert Konzern A in Lobbyisten und PR, damit ein Gesetz zu seinen Ungunsten beschlossen wird. Dann verklagt Konzern A den das Gesetz erlassenden Staat auf den entgangenen Gewinn. Gewinnt er, sprudeln die Einnahmen kurzfristig wieder. Und egal ob er verliert oder gewinnt: die Investition in Lobbyisten und PR kann abgeschrieben werden.

Deswegen: Stopp TTIP!