Seit knapp fünf Wochen bin ich nun glücklicher Besitzer eines Voigtländer Nokton 25mm f0,95. In diesen fünf Wochen hatte ich nur dieses Objektiv auf der Kamera. Es macht einfach Spass mit der Linse zu fotografieren. Am Anfang musste ich mich kurz an den fehlenden Zoom gewöhnen. Das ist aber schnell drin und du weisst schnell ziemlich genau, was du auf den Sensor bekommst. Dafür entschädigt das Nokton mit einem brillanten Bild. Ich gehe inzwischen sogar soweit, dass ich Zoomobjektive nur in Ausnahmefällen brauche.
Fehlender Autofokus
Etwas schwieriger ist es natürlich sich an den fehlende Autofokus zu gewöhnen. Ich habe hier aber genügend Erfahrung mit dem alten Canon FD 50mm f1.4. Scharf stellen geht inzwischen sehr schnell. Dabei verwende ich allerdings sehr oft die Lupenfunktion der Kamera. Trotzdem wird noch jedes zweite Bild unscharf. Bei der Lupenfunktion der Olympus E-P2 wünsche ich mir eine flexiblere Vergrösserung. Die E-P2 kann nur 7x oder 10x vergrössern. 7x ist oftmals schon viel zu stark vergrössert. Hier würde ein 3x oder 5x vergrössern besser passen. Diesen Wunsch hatten wohl einige Olympus Kunden, denn mit der E-P3 wurde zumindest die fünffach Vergrösserung eingeführt. Die 10x Vergrösserung ist bei wenig Licht ungeeignet.
Bokeh
Das Nokton ist bei f0,95 natürlich ein Lichtriese. In den seltensten Fällen muss aber weit offen belichtet werden. Fotografieren bei grosser Öffnung hat natürlich ihren Preis in etwas samtigen, nicht knackscharfen, Bildern. Es ist eben kein Noctilux. Dafür auch knapp 8.000€ billiger
Durch die grosse Blende lassen sich schöne Unschärfeverläufe (Bokeh) erzeugen. Dafür muss es aber nicht voll aufgeblendet sein. Auch auf f1.4 abblendet reicht in den meisten Fällen vollkommen aus.
Wenig Licht
Die grosse Blende eignet sich natürlich auch hervorragend für Aufnahmen bei schlechter Beleuchtung und ohne Blitz. In der Silvesternacht 2011 habe ich auf der Brücke über die S-Bahn am Bahnhof Warschauer Straße in Berlin fotografiert. Die Bilder können hier angeschaut werden. Andere Bildserien sind bei Feiern in Kellergewölben entstanden. Bei Aufnahmen in Dunkelheit verhält sich das Nokton an der E-P2 wie ein Restlichtverstärker. Bei ISO 400 muss der Lichtwert (EV) herunter geregelt werden auf -0,7 bis -2,7 damit das Bild nicht überbelichtet wird. Das hat den Vorteil, dass sich die Verschlusszeit verkürzt. Hier muss ich allerdings noch experimentieren, um schnell den richtigen Wert zu finden.
Street
Für Streetphotography eignet sich das Nokton nur bedingt. Zumindest dann wenn Menschen zentraler Bestandteil des Bildes sein sollen. Durch den fehlenden Autofocus und die kurze Brennweite komme ich nicht nahe genug an die Menschen heran, um sie unbeobachtet zu fotografieren. Das Nokton eignet sich mehr für grössere Szenenbilder. Bedingt durch die aktuelle Witterung und meine Stimmung zeigen die Bilder zur Zeit eher die grosse Einsamkeit in der Grossstadt. Natürlich ist auch dort der Mensch im Zentrum. Allerdings nicht so dominant, wie dies mit einer etwas längeren Brennweite möglich ist.
Makro und Mikro
Gegenüber anderen modernen Objektiven hat das Nokton noch einen Vorteil: es hat eine manuelle Blende. Das bedeutet: wenn der Blendenring auf einen Wert eingestellt wird, dann sind auch die Lamellen auf den eingestellten Wert. Keine Springblende, die erst bei auslösen in Position springt. Dies eignet sich hervorragend für Mikroaufnahmen, wenn das Objektiv in Retrostellung an die Kamera montiert wird. Ohne Zwischenringe erreicht das Nokton ein Vergrösserung auf 2:1 auf dem Micro Four Thirds Sensor der E-P2. Dies entspricht ungefähr 8,5mm horizontal . Die günstigste Blende ist bei dieser Vergrösserung ist f5,6. Mit einem Zwischenring habe ich zwar schon experimentiert, aber hier hapert es wieder einem an der Beleuchtung. Auch wenn diese inzwischen verbessert wurde.
Fazit
Das Nokton war keine günstige Anschaffung. Vielleicht etwas versnobt. Ein ähnliches Objektiv von Panasonic, nicht ganz so lichtstark aber mit Autofokus, hätte es auch sein können. Dann aber ohne manuelle Blende.
Ich möchte das Nokton nicht mehr missen. Es macht einfach Spass.
Ich habe keine Ahnung was der Wulff dem Kai wirklich auf den AB gequatscht hat. Aber wenn's so war wie in der Presse geschrieben, dann ist der Wulff ein historischer Eunuch.
Die Bild Zeitung soll also den Rubikon überschritten haben. Ja aber immer doch. Caesar hat damals den Rubikon überschritten, einen Bürgerkrieg (Wulff: Krieg) gegen Pompeius angezettelt und gewonnen. Allen Asterix und Obelix Lesern wohl bekannt. Aber es kommt noch besser. Wen hat der Bundeseunuch angeblich noch angerufen? Friede Springer, die Witwe von - Axel Cäsar Springer. Geht's noch? Christian "Pompeius" Wulff (Minor) gegen Kai "Cäsar" Diekmann. Ich denke, der Diekmann wird bald eine Kerbe mehr im Colt haben.
So Scheisse ich Bild finde, so lustig finde ich dieses Schmierentheater.
Im Archiv einer Bibliothek wird ein Schatz wieder gefunden. Geschäzter Wert: im sechsstelligen Euro-Bereich
.
Bibliotheken sind gemeinhin nicht für Unordnung bekannt. Und wenn es da schon nicht klappt so etwas im Auge zu behalten, wie soll dass dann erst bei Atommüll über einige tausend Jahre geschehen?
Zum Einsatz von Pfefferspray sagte Witthaut, damit könne der Einsatz von Schusswaffen vermieden werden. Pfefferspray sei auch aus Gründen der Verhältnismäßigkeit „ein unerlässliches Mittel“.
So las ich es beim Bundestag.
2010 wurden in Gorleben 2190 Dosen Pfefferspray bei Castor-Protest versprüht. Das Argument und die Zahlen lassen eigentlich nur einen Schluss zu: wir befinden uns im Bürgerkrieg.
Nachtrag Ⅰ: Und noch etwas ist sehr merkwürdig bei Pfefferspray: für das Militär fällt Pfefferspray scheinbar unter die Genfer Biowaffenkonvention und ist verboten. Polizisten ist es im Einsatz gegen die Zivilbevölkerung erlaubt.
Nachtrag Ⅱ: Der Begriff Pfefferspray ist auch ein klassischer Neusprech. Denn das Zeug hat nur den Wirkstoff (Capsaicin) mit Pfeffer gemeinsam. Während reiner Cayennepfeffer auf der Scoville-Skala (gibt die subjektive Schärfe an) einen Wert von 30.000–50.000 hat, hat der Pfefferspray der Polizei einen Wert von 5.300.000. Das, was die Polizei einsetzt ist also über 100 Mal schärfer als reiner Cayennepfeffer.
Christa Wolf ist gestorben. Und Zdeněk Miler. Miler ist der Schöpfer vom Kleinen Maulwurf. Und der hat mein Leben vermutlich mehr beeinflusst als Christa Wolf. Aber wie bei Jobs und Ritchie liegen die Prioritäten der Öffentlichkeit vermutlich auch diesmal nicht bei demjenigen der die Welt mehr beeinflusst hat.
Ich durfte schon öfter dabei sein sterbende Firmen zu beobachten. Und habe es selbst auch schon mitgemacht. Es ist beides nicht schön.
Heute hatte ich die Inventarliste eines solchen sterbenden Unternehmen auf dem Tisch. Und ich bin immer wieder erstaunt. Das Unternehmen ist zu 100% auf Venture Capital aufgebaut. Deswegen sind in der Liste auch 3 iPhone 3GS, mehrere MacBook Air, Kaffeemaschinen für 1.000+ Euro das Stück. Im Serverraum feinste Hardware, nicht geleast, gekauft. Zig Beamer und Whiteboards, über 30 Konferenzraumstühle – für ein Unternehmen mit weniger als 15 Angestellten. Die hatten in den letzten Jahren vermutlich weniger Besucher. Fehlte nur noch der Firmenporsche. Aber das habe ich auch schon erlebt.
Der Oleanderschwärmer hat heute die Millionen Views Grenze überschritten
. Ich hatte erst im Dezember damit gerechnet. Deswegen freut es mich um so mehr, dass diese Zahl schon im November erreicht wurde. Nächstes Ziel: 2.500.000+.
Haben lange überlegt, ob und wie wir unsere Wohnung renovieren und wann wir es machen. Man ist zu beschäftigt und frau will alleine nicht. Also: Handwerker her.
Haben von einer Freundin die Empfehlung der Firma Ruf Raumgestaltung erhalten. Der Anfangskontakt war ein wenig schwieriger, aber als es dann geklappt hat, war es super. Also Termin zur Besichtigung und Kostenvoranschlag gemacht. Herr Ruf war super pünktlich und selbst ein nörgeliges Kind hat ihn nicht aus der Ruhe gebracht. Geplant war: ganz langweiliges Weiss. Doch Herr Ruf hatte die Idee, in das Wohnzimmer etwas Farbe zu bringen. Ich war zunächst dagegen, aber als der Mann nach Hause kam, wurde umgeplant.
Termine wurden gemacht, aber dann doch umgelegt. War für uns kein Problem. Dann kam der Tag. Wir hatten schon so einiges um- und ausgeräumt, aber Herr Ruf und sein Mitarbeiter haben ohne Murren und Knurren noch die Bücherregale und Kommoden umgestellt. Toll!
Alles lief super. Nach zwei Tagen war das ganze erledigt, super und ordentlich. Und das Wohnzimmer sieht klasse aus.
Herr Ruf kam noch einmal wieder, um Sachen auszubessern, die ich nicht mal gesehen habe
.
Herr Ruf war immer sehr freundlich und hatte immer ein Lächeln im Gesicht. Ich kann die Firma nur empfehlen.
Die Skaterbilder sind der erste Versuch mit dem Teleobjektiv. Ich hatte Glück, dass an dem Tag das Licht hervorragend war. Die Kamera als Vollformatkamera macht wirklich Spass. Sie ist zwar nicht mehr die allerneueste, keine Mark Ⅱ, ist aber sehr schnell, so dass die Bilder fast schon ein Kinderspiel waren.
Seit einiger Zeit soll unsere Wohnung verkauft werden. Für uns kein Problem. Zuerst haben wir uns selbst für den Kauf interessiert. Aber die Preisvorstellungen unseres Vermieters sind nicht in Einklang mit unseren Vorstellungen zu bringen. Er will ca. 50.000 Euro bis 70.000 Euro über Marktpreis haben.
Heute kam vom Makler ein Anruf. Er habe einen Interessenten. Der wolle aber selbst in der Wohnung leben. Ob wir damit einverstanden sind für eine unanständig hohe Summe (oberer 4 stelliger Betrag) auszuziehen? Also selbst darin wohnen, zuviel Geld dafür bezahlen wollen und die Wohnung noch nicht einmal gesehen haben? Nice try.
Wir werden erst einmal ablehnen.
Ich stolpere immer wieder über das Unix ln Kommando. Unter Unix ist es ja eigentlich immer so: von ist der erste Parameter, nach ist der Zielparameter. Einfach gesprochen: es ist eigentlich immer von-nach. Beim Link Kommando ln ist das anders. Dort wird erst das Ziel angegeben und dann der zu erzeugende Link. Der erzeugte Vektor ist dann aber genau umgekehrt, da der Link auf die ursprüngliche Datei zeigt. Ich gebe das beim ersten Versuch fast immer falsch an – womit ihr natürlich messerscharf schliesst: oft macht der Kohlmann das nicht.
Im Java 7 API wurde mit dem neuen java.nio.file Package auch die Möglichkeit geschaffen Links im Dateisystem zu erzeugen. Dort wurde es genau anders herum implementiert. Von Link nach Ziel. Für die Java Welt ist das konsistent. Im Zusammenspiel mit unixartigen Systemen nicht. Aber auch das werde ich irgendwann drin haben.
Die bisherigen Makrobilder wurden mit dem unter Makro Setup beschriebenen System aufgenommen. Das grösste Problem war dabei bisher die Beleuchtung. Besonders dann, wenn Focus stacking verwendet wurde. Dann konnte ich nicht den Blitz verwenden, weil ich noch keine Möglichkeit den Blitz entfesselt zu betreiben. Das ist bei Focus stacking wichtig, da die Lichtquelle sich nicht bewegen darf. Diese Bewegung entsteht wenn die Kamera mit dem Einstellschlitten bewegt wird. Auf dem berechneten Bild ist dies dann unschön zu sehen.
Blitzschiene
Die Konstruktion, die ich umgesetzt habe besteht aus einer einfachen Winkelschiene aus Aluminium. Ich habe eine Winkelschiene verwendet, weil diese steifer ist als eine einfache 2mm Aluschiene. Eine 2mm Aluschiene schwingt sehr stark und dies erschien mir bei dem gedachten Einsatzzweck nicht sinnvoll. Schwingungen und Makrofotografie scheiden sich aus. 3mm wiederum sind zu dick. Stahl scheidet aus, weil zu schwer.
Diese Winkelschiene hat 11 Bohrungen im Abstand von 6cm. Die Blitzschiene ist dementsprechend ungefähr 60cm lang. Die 5 Löcher auf jeder Seite wurden gemacht, um den Blitz freier auf der Blitzschiene positionieren zu können. Die Bohrungen sind 6,5mm im Durchmesser. Damit lässt sich die Schiene mit ¼″ (6,35mm) Schrauben an dem Einstellschlitten befestigen. Ebenso lassen sich ¼″ Schrauben verwenden den entfesselten Blitz an der Schiene zu befestigen.
Entfesselter Blitz
Um einen Blitz entfesselt auszulösen gibt es zwei Methoden:
- Mit einem Fernauslösekabel, das den Blitzschuh der Kamera elektrisch mit dem entfesselten Blitz verbindet.
- Vorteil
-
- TTL Messung ist möglich.
- Nachteil
-
- Bei zwei Blitzen wird es kompliziert.
Zwar gibt es eine Lösung von Walimex für Canon. Aber TTL ist dann bei meinem Setup nicht mehr möglich. - Kabel hinderlich und entweder zu kurz oder zu lang.
- Bei zwei Blitzen wird es kompliziert.
- Mit einem Funkauslöser. Infrarot kam von vornherein nicht in Betracht, da Infrarot immer eine Sichtverbindung benötigt. Ein Sichtverbindung schränkt mich aber zu sehr ein.
- Vorteile
-
- Unabhängig vom Kabel und der Kabellänge.
- Mehr als ein Blitz kann ausgelöst werden.
- Nachteile
-
- Bei den günstigeren Geräten keine TTL möglich.
- Verzögerung durch Funksignal. Synchronisation über 160ms nicht sicher.
Das kein TTL möglich ist stört nicht wirklich. In dem Setup mit dem Exakta 28mm 1:2,8 MC muss sowieso alles auf manuell gestellt werden.
Ich habe mich für den Funkauslöser Yongnuo RF-602 (Canon) entschieden. Dieser versprach mir das beste Preis-Leistungs Verhältnis. Zwar finde ich das Yongnuo RF-603 Konzept besser. Hier las ich im Netz aber von zu vielen Problemen mit Olympus Kameras und Blitzen.
Blitz auf Blitzschiene befestigen
Der Olympus FL-36R kam auf den RF-602 Empfänger. Der Empfänger wiederum auf einen Novoflex Kugelkopf Neiger 19P mit Blitzschuh & Drehteller. Von Novoflex gibt es auch einen Kugelkopfneiger ohne Drehteller. Davon rate ich ab. Grund: ihr müsst immer mal wieder den Kugelkopfneiger leicht drehen, weil die 90° Öffnung nicht exakt in die korrekte Richtung zeigt. Dazu jedes mal die ¼″ Schraube an der Blitzschiene zu lösen ist lästig. Investiert die 2€ mehr und erspart euch den Stress.
Alles zusammen sieht dann so aus:
Kosten
Die Aluminiumschiene war die billigste Komponente mit 3,39€ für 1m. Dazu kamen noch einige Werkzeuge, die wir nicht im Haus haben: Körner (2,99€), Feile zum entgraten (4,99€), 6,5mm Metallbohrer (3,49€) und Sägeblätter für Metall (2,49€). Der Kugelkopfneiger lag mit 28,56€ bei enjoyyourcamera im Budget. Der Funkfernauslöser RF-602 von Yongnuo (Sender und ein Empfänger) kosteten 39,95€ bei Amazon. 3 ¼″ Schrauben waren sehr teuer mit zusammen 9,36€.
Was noch kommt
Zur Zeit kommt nur ein Blitz zum Einsatz. Mittelfristig soll ein zweiter Blitz zum Einsatz kommen, um Szenen optimaler ausleuchten zu könen.
Fazit
Mit dem Setup bin ich sehr zufrieden. Die Graubrot Aufnahmen sind damit entstanden. Dort könnt ihr auch lesen, was für ein Objektiv verwendet wurde und welche Leitzahl am Blitz eingestellt wurde. Allerdings sind bis zu einer vernünftigen Blitz/Blenden Kombination einige Fehlaufnahmen entstanden. Es ist halt sehr viel zu experimentieren.
Gemachte Fehler
Ich habe die ¼″ Schrauben zuerst mit Federscheiben verwendet. Mit den Federscheiben ist sind Blitzschiene und Kugelkopfneiger zwar sehr fest verbunden, aber auch wieder sehr schwer zu lösen. Jetzt kommen einfache Unterlegscheiben zum Einsatz. Das ist nicht ganz so fest, lässt sich aber wieder lösen.
Das Velbon Stativ mit seiner Schnellwechselplatte kommt an seine technischen Grenzen. Nicht wegen des Gewichtes, sondern wegen der Velbon QB-157 Schnellwechselplatte. Diese lässt sich nicht präzise genug am Einstellschlitten befestigen. Das Problem ist konstruktionsbedingt.
Das Bild oben zeigt übrigens ein Canon FD 50mm 1:1,4 in Retrostellung an der Olympus E-P2. Kurzes Fazit dazu: das Canon eignet sich nicht für Aufnahmen in Retrostellung. Der Schärfeabfall am Rand ist dramatisch. Zumindest mit dem FD an MFT Adapter, der die Springblende überbrückt. Vielleicht ist es besser mit nicht so tiefen Adapter. Da für Retrostellung kürzer Brennweiten besser geeignet sind, werde ich diesen Experimentierpfad nicht weiter verfolgen.
Bilder aufgenommen mit Maxs Canon 5D. Danke für die Leihgabe.
Dieses Blog gibt es heute seit 7 Jahre. In der Zeit haben sich über 2.250 Einträge – mehr oder minder sinnvolle. Hätte ich mit der aktuellen Frequenz geschrieben, so würden es weitaus weniger sein. Ich hatte einige Zeit einen Durchhänger, sogar überlegt das Schreiben hier ganz einzustellen. Die Themen drehten sich im Kreis, tun es zum Teil immer noch. Auch springe ich nicht mehr gleich auf jede Sau auf, das gerade durchs Dorf getrieben wird.
Vor ein paar Monaten habe ich noch mal probiert jeden Tag hier etwas einzustellen. Es ist mir sehr schwer gefallen und nur der Wille es zu schaffen hat am Ende zum Erfolg geführt. Spass hat es am Ende des Monats nicht mehr gemacht. Zwar gingen die Zugriffe hoch auf über 200 Pageviews am Tag (dies ist ein kleines Blog), aber das interessiert mich nur ganz weit am Rande. Die aktuellen Zugriffszahlen habe ich seit Wochen nicht mehr ermittelt.
Ich will auch schon seit knapp 2 Jahren – oder länger – die Software auf den neuesten Stand bringen – diese Software ist seit 6 Jahren im Einsatz. Allein, ich kann mich nicht wirklich dazu durchringen. Ok, das Design gefällt mir nicht mehr. Aber ich muss auch einiges am Kern umprogrammieren und dazu fehlt im Augenblick die Zeit. Es gibt wichtigere Dinge und ausserdem: never touch a running System.
Bis in einem Jahr, wenn ich den Geburtstag des Blogs nicht wieder mal vergesse. Bleibt mir gewogen und… have fun ![]()
Das Setup bestand aus einer Olympus E-P2 mit einem Exakta 28mm 1:2,8 MC für M42 in Umkehrstellung. Ein 35mm Zwischenring verlängerte den Abstand vom Objektiv zum Sensor. Das Bild ist eine Komposition aus 7 Aufnahmen bei Blende 11. Für das Focusstacking wurde Helicon Focus verwendet. Blitz wurde ausgelöst mit Leitzahl 4.
Vorstellungsgespräch. Der Kandidat ist sehr nervös. Beim Sprechen beben die Lippen und die Hände werden nervös geknetet. In diesen Augenblicken ist es wichtig dem Kandidaten die Angst etwas zu nehmen. Ich mache es indem ich erst einmal mit Belanglosigkeiten anfange. Ihm dann etwas über die Firma erzähle und über mich. Trotzdem gibt es immer wieder eine Situation, bei denen ich den Kandidaten auch nicht weiter helfen kann. Und nicht weiter helfen will. Dann, wenn sie mir erzählen, was sie in der Vergangenheit gemacht haben. Und auf eine einfache Nachfrage nicht antworten können und ins Stammeln geraten. So auch heute. Der Kandidat erzählte davon, dass er Erfahrung mit Assembler hat. Auf welcher Prozessorarchitektur wollte ich wissen. 8051. Okay. Muss man nicht kennen. Aber der 8051 ist ein verflucht weit verbreiteter Prozessor von Intel im embedded Umfeld (Microcontroller). Die haben davon Zehnerpotenzen mehr verkauft als von der x86 Plattform. Und zufällig kenne ich die Plattform, ein Bekannter hat dafür mal was für den Transrapid gemacht. Ich habe dann gefragt, ob es ein 8-Bit Prozessor ist? Ähm… weiss ich nicht mehr. Oops… das Projekt lief vor 6 Monaten aus. Das darf nicht passieren.
Habe mich gerade durch die diversen Homepages von Eisenbahnmodellbauläden und Eisenbahnmodellbauherstellern gewühlt. Besser gequält. Also nicht, dass ihr jetzt Angst habt, ich würde mir das antun, Modelleisenbahn bauen. Ich suche nur kleine Figuren für ein Fotoprojekt im Winter.
Diese Webauftritte sind schockierend schlecht. Unübersichtliche, lange Listen; Eingabe von Kategorien - weiss der Henker was das alles bedeutet. Für nicht Eingeweihte undurchschaubar. Produktbezeichnungen ohne Erklärung oder Bilder wie
09570 Digit. fahren u. schalten m. d. "compact"
oder BR 86 DR IV
sagen mir gar nichts. Kataloge zum Bestellen. Bestellen! Plus Versandkosten! Nicht als PDF herunter laden oder gar beim Anbieter stöbern. Das Internet wird ausgedruckt.
Das es dem Modellbahngeschäft schlecht geht wundert mich nicht mehr.
Verdammichnochmal, heute ist kein bescheuerter Binärtag. Der war vor 900 Jahren - plus minus ein paar Tagen.

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![Wäscheklammer [WÄSCHEKLAMMER CLOSEUP]](https://lh4.googleusercontent.com/-JNZTdTGR-ng/TxwFbuLJyzI/AAAAAAAAdO4/dH-3a9Y57BQ/s640/wa%25CC%2588scheklammer%2520-%2520januar%25202012.jpg)
![Smoke and Light [MENSCHEN ALS SILHOUETTE BEI EINEM FEUERWERK IN SCHWARZWEISS]](https://lh5.googleusercontent.com/-nHARiyuZmkg/TwNy-BzFfuI/AAAAAAAAcN4/jgVxK0asFng/s640/silvester%2520ii%2520-%2520dezember%25202011-19.jpg)
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![Unscharf [UNSCHARFE LICHTER EINER WEIHNACHTSBELEUCHTUNG]](https://lh5.googleusercontent.com/-Wsim9HV2eIw/Tt0px30EnkI/AAAAAAAAbS0/aYQl7RIOR9c/s640/Bokeh%252520I.jpg)
![Oleanderschwärmer [OLEANDERSCHWÄRMER - SCHMETTERLING ALS CLOSE-UP, FORMATFÜLLEND]](https://lh5.googleusercontent.com/-6GnggNuwZJs/TeAB0zrVUBI/AAAAAAAANNQ/tiZS2JgFX6E/s640/biospha%2525CC%252588re%252520potsdam-2.jpg)
![Springen und Schatten [MANN MIT SKATEBOARD SPRINGT IN HÖHE. UNTER IHM AUF DEM BODEN SEIN SCHATTEN. SCHWARZWEISS]](https://lh3.googleusercontent.com/-RT6eKcexoTc/TsrLRVcb6uI/AAAAAAAAafw/rrKzTnTXLFQ/s640/skaten%252520i%252520-%252520november%2525202011-4.jpg)
![Entgegengesetzt [ZWEI SKATEBOARDER FAHREN IN ENTGEGENGESETZTE RICHTUNG. EINER NACH VORNE, EINER NACH HINTEN. DER NACH VORNE FSHRENDE SCHAUT DEN NACH HINTEN FAHRENDEN AUF DAS SKATEBOARD.]](https://lh6.googleusercontent.com/-pwELVpfmVlc/TsrL8vBNcEI/AAAAAAAAagk/1BZBoM9CUq0/s640/skaten%252520i%252520-%252520november%2525202011-6.jpg)
![Jump [SKATEBOARDER IN DER LUFT. UNTER IHM DAS SICH DREHENDE BOARD]](https://lh4.googleusercontent.com/-1lVyJkTnXFU/TsrLzkUf0PI/AAAAAAAAagU/2xjvyLVU8iE/s640/skaten%252520i%252520-%252520november%2525202011-5.jpg)