Gabi und Sascha
Tags - Kategorien : Alle | Berlin | Bücher | Fotografie | Java | Linkhalde | Weichware | Verfassung
[MENSCHEN BETRACHEN EIN BILD IN EINER GALERIE UND SIND DABEI EINGERAHMT VON TRÄGERN DES GEBÄUDES]
Berlin, Karl-Marx-Allee
 
[UNSCHARFE LICHTER EINER WEIHNACHTSBELEUCHTUNG]
[UNSCHARFE LICHTER EINER WEIHNACHTSBELEUCHTUNG]
 
[MANN MIT SKATEBOARD SPRINGT IN HÖHE. UNTER IHM AUF DEM BODEN SEIN SCHATTEN. SCHWARZWEISS]
[ZWEI SKATEBOARDER FAHREN IN ENTGEGENGESETZTE RICHTUNG. EINER NACH VORNE, EINER NACH HINTEN. DER NACH VORNE FSHRENDE SCHAUT DEN NACH HINTEN FAHRENDEN AUF DAS SKATEBOARD.]
[SKATEBOARDER IN DER LUFT. UNTER IHM DAS SICH DREHENDE BOARD]
Hintergrund
Ich habe von Max die Canon 5D ausgeliehen bekommen. Zusammen mit den Objektiven EF 50mm 1:1.4 und dem EF 70-200mm 1:4 L USM.

Die Skaterbilder sind der erste Versuch mit dem Teleobjektiv. Ich hatte Glück, dass an dem Tag das Licht hervorragend war. Die Kamera als Vollformatkamera macht wirklich Spass. Sie ist zwar nicht mehr die allerneueste, keine Mark Ⅱ, ist aber sehr schnell, so dass die Bilder fast schon ein Kinderspiel waren.

Seit einiger Zeit soll unsere Wohnung verkauft werden. Für uns kein Problem. Zuerst haben wir uns selbst für den Kauf interessiert. Aber die Preisvorstellungen unseres Vermieters sind nicht in Einklang mit unseren Vorstellungen zu bringen. Er will ca. 50.000 Euro bis 70.000 Euro über Marktpreis haben.

Heute kam vom Makler ein Anruf. Er habe einen Interessenten. Der wolle aber selbst in der Wohnung leben. Ob wir damit einverstanden sind für eine unanständig hohe Summe (oberer 4 stelliger Betrag) auszuziehen? Also selbst darin wohnen, zuviel Geld dafür bezahlen wollen und die Wohnung noch nicht einmal gesehen haben? Nice try.

Wir werden erst einmal ablehnen.

Warten auf Kunden
[RIKSCHAFAHRER WARTET AUF KUNDEN WÄHREND EIN DEMONSTRATIONSZUG AN IHM VORBEI ZIEHT]
#OccupyBerlin
 

Im Oktober waren die Schwager in Berlin. Damit diese 4 anstrengenden Tage nicht in Vergessenheit geraten, hier ein kurze Übersicht.

  1. 6. Oktober, Tag der Anreise
    • LKW brennt auf A2 - 3 Stunden Pause
    • THW baut Unterstand in Ebertystraße und stützt Balkon (Bilder)
    • Ankunft, Freitag, 1.30 Uhr
  2. Freitag
    • Sascha wird fast von Handtasche in Grünberger Straße erschlagen. Geistig verwirrte Frau wollte Amok laufen.
    • Brosi hat Bud Spencer T-Shirts (2) gekauft
    • Simon-Dach runter zur Revaler. Graffiti gezeigt.
    • Essen Burgermeister Schlesisches Tor
    • Wochenmarkt Maybachufer mit anschliessendem Bier und Straßen-Cabaret in Hobrechtstraße
    • Currywurstessen bei Konopke, Eberswalder Straße
    • Langweilen am Kollwitzplatz - Bier wurde verweigert - keine Bedienung erschienen.
    • Nach einer Umzingelung von langweiligen, spätgebärenden Müttern und Ord­nungs­amts­mit­ar­be­itern in Divisionsstärke wurde Flucht nach Friedrichshain angetreten.
    • Bier- und Cocktail trinken am Zebrastreifen (Simon-Dach)
    • Sascha und Ralf W.: Fussball - Brosi gibt Micky Lehrstunde in Turnierbilliard im SEZ, anschliessende Belohnung von Brosi durch Micky im Ebertytreff mit integrierter Atemschutzübung
    • Ausklingen des Tages mit Worms und Bier
  3. Samstag
    • Aufstehen um 8.44 Uhr
    • Gaffen bei Filmarbeiten für noch nicht ausgestrahlte Krimi-Soap in Ebertystraße und Heidenfeldstraße - vermutlich RTL.
    • Nach Frühstück Technikmuseum. Jungs nach 7 Stunden erledigt, glänzende Augen, sabbernde Mundwinkel
    • Hackescher Markt: teures Bier mit netter Bedienung (draussen), nach einsetzendem Wolkenbruch scheiss Bedienung drinnen (Rocco). Öde Touristenabsteige
    • Micky will Döner (Avic Kopernikus- Ecke Warschauer) - Ralf und Ralf Schnitzel (Domke) dann aber doch Döner
    • 5 Liter Fass in Wohnung mit Karsten erledigt
    • Johnny English in Spätvorstellung im Cubix (grottenschlecht) - mit einscheissen der Toilette, vollblähen des Fahrstuhls und mit Handschlag als letzte aus dem Kino verabschiedet.
    • Worms
  4. Sonntag
    • We will Rock you
    • Mit persönlichem Namensschild Tisch reserviert
    • Sascha richtet Bestuhlung - Platz 14 Reihe 17. Theater muss nicht geräumt werden.
    • Tauenzien runter, Bio-Curryuwrst bei Witty's gegessen
    • 2,5 Stunden Bowlen im SEZ (bis ca 22 Uhr)
    • Am Ende Micky sagen wir man die Kugel halten muss
    • Paule's Metal Eck
    • Döner bei Avic
    • Nach Hause laufen
    • Sascha und Ralf A.: Worms
  5. Montag
    • Spät aufstehen
    • Exit through the Gift shop gesehen (Banksy)
    • Shirts gekauft in Grünberger Straße (Ralf W.), zeigen der Graffiti am Intimes
    • 14 Uhr Führung Tour 1 Berliner Unterwelten am Gesundbrunnen - ausverkauft, Karten für 16 Uhr.
    • Dazwischen Shoppen für Moni (DJ Bobo)
    • Sascha Bilder abgeholt
    • Ralf und Ralf: nur gucken nicht anfassen im Gesundbrunnencenter
    • Bunker angeschaut
    • Brosi war schneller als sein Schatten im Luminizenzraum - machte eine gute Figur
    • Essen gehen - Marcello mit Pasta wurde mit 2:1 Stimmen abgelehnt - 1 Enthaltung die sich der Mehrheit anschliesst (Ralf W.)
    • Essen für Landeier ok. Micky hatte Delphinpizza die leuchtete
    • Bowlen und Billiard bis Mitternacht
    • Micky sammelt Pflastersteine (Viva la Revolution)
    • Tag mit Worms und Bier ausklingen lassen
  6. Dienstag
    • Brosis Bruder weckt alles um 7.34 Uhr

Pausenzeiten wurden mit freundlicher Unterstützung der BVG und diverser Brauereien überbrückt.

[WAND ÜBER UND ÜBER MIT STREETART. IN DER MITTE EIN KASTEN MIT EINEM KINOPLAKAT FÜR DEN FILM "LE HAVRE" VON AKI KAURISMÄKI. DARUNTER IN GROSSEN BUCHSTABEN SCHWARZ AUF WEISS DAS WORT "LIKE" IN 5 PIXEL SCHRIFT.]
Berlin, Friedrichshain
 

Auf der Ebertystraße durchdringendes Generatorengeräusch. Vom Balkon oder Dach des Haus Nummer 53 scheinen wohl Teile herunter gefallen zu sein. Jetzt baut das THW einen Schutz für den Eingang.

[THW BAUT SCHUTZ AN HAUSEINGANG VOR HERUNTERFALLENDEN TEILEN]
 

Vor ein paar Tagen hat Peter Schmidt die Flickr Bilder von Hameed aus Pakistan vorgestellt. Auf Google+. Ist in meiner Timeline an mir vorbei gelaufen. Daraufhin hat er vor ein paar Tagen eine Einladung von Hameed bekommen, seine Ausstellung zu besuchen. Darüber hat Peter heute wiederum geschrieben. Ich habe es wahrgenommen. Und den Link angeklickt. Und siehe da, die Ausstellung ist gleich hier um die Ecke. Vernissage am 11. Oktober um 19 Uhr, Kunstklinikum, Landsberger Allee 54. Gebucht.

Ich liebe das Internet.

Hintergrund
Ein Zufallsfoto. Wir waren am Wochenende im Tierpark. Ich sah das Schilf in der Nähe der Cafeteria und wollte es bei strahlendem Sonnenschein im Gegenlicht fotografieren. Nach ein paar Bildern musste ich abbrechen, da meine Begleitung quengelte und ein Eis wollte. Ich habe die Libelle erst beim Entwickeln zu Hause entdeckt.
[MANN UND FRAU IN EINEM FAHRRAD MIT LADEFLÄCHE VORNE. DIE FRAU SITZT IN DER LADEFLÄCHE. DORT LIEGT AUCH EINE AKKUSTIKGITARRE.]
Berlin, Alexanderplatz
 

Berlin wählt. Wir auch. Zum Wahllokal sind es knapp 500 Meter. Also, zu unserem Wahllokal. Denn ein weiteres befindet sich auf der anderen Straßenseite unserer kleinen Sackgasse. Keine 20 Meter entfernt.

 

Die Grauen, damit verbinde ich immer noch Trude Unruh. Und natürlich, dass es sich dabei um die Rentner- und Pensionärspartei handelt. Da frage ich mich natürlich, ob es sich bei der Werbung im Bild links um eine natürliche Synergie handelt.

Die Piraten suchen im Bezirk derzeit mit Handzetteln nach Umzugshelfern ins Abgeordnetenhaus in Berlin. Ich drücke die Daumen, dass es klappt. Nicht weil ich sie sympathisch finde, sondern weil ich der Meinung bin, dass es gar nicht genug Parteien im Parlament geben kann. Als Synergie hier die ausgelutschten Möbel der FDP zu übernehmen bietet sich wohl nicht an. Die stinken noch zu sehr nach Lindner.

[WAHLPLAKAT VON "DIE GRAUEN" NEBEN EINEM WERBEPLAKAT FÜR EIN BESTATTUNGSUNTERNEHMEN] [ABREISSZETTEL FÜR UMZUG DER PIRATENPARTEI IN DAS BERLINER LANDESPARLAMENT AND EINER AMPELANLAGE IN BERLIN FRIEDRICHSHAIN]
 

Das hat mir gerade Ewald vom Späti in der Ebertystraße erzählt. Ewald ist in den Siebzigern und war in der DDR in der Gastronomie tätig. Weil Ewald seine Klappe nicht halten konnte und als Ingenieur nicht mehr im gelernten Beruf arbeiten durfte. Die Sachsen, die hielten ihre Klappe. Weil sie es nicht anders kannten. Sie waren zum Teil im Tal der Ahnungslosen. Und von dort rekrutierte, seinen Worten nach, die Stasi besonders gerne neue Mitarbeiter. Und die arbeiteten dann in Berlin. Hatten sie einen Parka an und sprach mit sächsischem Dialekt war alles klar.

Wirklich Dramen spielen sich im Hallenbad ab. So heute im Hallenbad am Velodrom. Plötzlich die Durchsage: Achtung, Achtung. Auf Grund eines Notfalls muss der Mutter-Kind Bereich leider geräumt werden. Wir waren gerade mal 2 Minuten da. Andere Eltern ähnlich lange. Kaum drin, schon wieder raus. Das erklär mal einem völlig entäuschten Kind. Das Geheule war lauter und gewaltiger als die Trompeten von Jericho. Wir hörten ein Bademeister sei nach Hause gegangen, weil seine Schicht zu Ende war. Ob es stimmt kann ich nicht schreiben. Aber ein Notfall war weit und breit nicht zu sehen. Zumindest haben wir Kulanzkarten bekommen.

[ZWEI MÄNNER MIT UMGESCHNALLTEN GRILL. DER RECHTE MANN HAT EINEN REGENSCHIRM ZUSÄTZLICH AN SEINEM SYSTEM. VON DEN GRILLEN WERDEN WÜRSTCHEN FÜR 1.20€ VERKAUFT. SCHWARZWEISS.]
Berlin, Alexanderplatz
Hintergrund
Das mit den Grillwalkern ging vor ca. vier oder fünf Jahren los. So genau kann ich mich nicht erinnern. Damals noch ein einzelner Verkäufer, der seine Würstchen wie geschnitten Brot verkaufte. Inzwischen sind es mehr geworden. 6-8 belagern täglich die Laden- und U-Bahneingänge. Das Geschäft ist härter geworden. Dabei ist die Qualität der angebotenen Würstchen von unterirdisch schlechter Qualität. Das ist reinster Touristennepp. Für mich sind das alles kleine Treibe-mich-selbst-in-den-Ruin Schnapper.

Der Wahlkampf in Berlin ist in vollem Gang. Ausser einigen unqualifizierten Bemerkungen von Hermann Gröhe, die ich heute las, ist von der CDU nicht viel zu hören. FDP und CDU finden irgendwie nicht statt. Dafür die Bergpartei, die nicht nur eine knallharte sozialpolitische Agenda hat (wir berichteten), sondern auch die Problematik der brennenden Autos radikal lösen will.

Ganz nebenbei fährt Sternburg Bier eine eigenen Plakatkampagne. In Kombination mit den real existierenden Wahlkampfplakaten entfaltet sie grandiose Komik.

[WAHLKAMPF BERLIN 2011. PARTEI FÜR SOZIALE GERECHTIGKEIT MIT SOGAN: "ARBEIT FÜR ALLE". DARÜBER EIN PLAKAT FÜR STERNBURG BIER MIT SLOGAN: "FEIERABEND MUSS BEZAHLBAR BLEIBEN"]
Niedriglohn für alle?
[WAHLPLAKAT BERGPARTEI. WAHLKAMPF BERLIN 2011]

Scheint übrigens immer noch zu teuer zu sein, die Maurerpisse von Sternburg. Sonst könnten die sich diese Masse an Plakaten gar nicht leisten.

Bilder: Karsten Spin

[MANN MIT EINEM BASE-BALL CAP VOR EINEM MERCEDES BEI DUNKELHEIT. VON DEM MANN IST NUR DE RÜCKEN ZU SEHEN UND DAS BASE-CAP IST FALSCH HERUM AUFGESETZT.]
Berlin, Potsdamer Platz
 

Verbotsschilder in Berlin. Das Verbot von Free Running beim Velodrom am Europa-Sportpark. Dort trifft sich die lokale Free Runner Szene. Etwas unterhalb des Verbotsschildes heute nur ein Läufer beim Training. Ich bin mir sicher, das Verbotsschild ist nicht der Grund für die magere Beteiligung.

[FREE RUNNING VERBOT] [FREE RUNNER SPRING EINE MAUER HERUNTER]